Louise von Bose

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Lebte 1813–1883, im Alter von 70Germany
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  • Epoche
    1813–1883
    Alter 70
Zusammenfassung
Aktualisiert 20.08.2026

Gräfin Louise Wilhelmine von Bose, geb. Gräfin von Reichenbach-Lessonitz, genannt auch Luise von Bose, (* 26. Februar 1813 in Berlin; † 3. Oktober 1883 in Baden-Baden) war eine Wohltäterin der Armen und galt als Förderin von Kunst und Wissenschaft, insbesondere der Naturwissenschaften. Sie war die älteste Tochter des Kurfürsten Wilhelm II. von Hessen-Kassel und Emilie von Reichenbach-Lessonitz. Aufgrund ihrer Herkunft nahm sie eine besondere gesellschaftliche Stellung ein, die sowohl mit Privilegien als auch mit Abgrenzung verbunden war. Nach ihrer Heirat mit Karl August von Bose lebte sie zurückgezogen, widmete sich naturkundlichen Interessen und setzte ihr Vermögen gezielt für gemeinnützige Zwecke ein. Sie unterstützte insbesondere die Kinderheilkunde, den Ausbau ländlicher Schulen sowie die Hilfe für Menschen in Not. Bedeutende Teile ihres Erbes gingen an die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung sowie an die Universitäten Berlin, Jena und Marburg. Darüber hinaus stellte sie finanzielle Mittel in Form von Renten für Freunde, Vertraute und Angestellte bereit. Ihre Grabinschrift fasst ihr Lebenswerk zusammen: „Sie ruht von ihrer Arbeit. Ihre Werke folgen ihr nach.“

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