Friedrich I.

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Lebte 1657–1713, im Alter von 56Germany
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    1657–1713
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Zusammenfassung
Aktualisiert 21.06.2026

Friedrich (* 11. Juli 1657 in Königsberg; † 25. Februar 1713 in Berlin) aus dem Haus Hohenzollern war ab 1688 als Friedrich III. Kurfürst von Brandenburg und souveräner Herzog in Preußen. Dort erhöhte er sich 1701 als Friedrich I. zum König in Preußen. Nach der Herrschaftsübernahme in Brandenburg-Preußen am 9. Mai 1688 setzte Friedrich, der aufgrund seiner Skoliose volkstümlich Schiefer Fritz genannt wurde, die Innen- und Außenpolitik seines Vaters Friedrich Wilhelm fort. Noch im selben Jahr unterstützte er den niederländischen Statthalter Wilhelm III. von Oranien bei der Landung in England. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg nahm er an der Belagerung von Bonn teil, kommandierte aber nur selten seine Truppen. Wie seine Nachbarn, die Kurfürsten von Sachsen und Hannover, strebte Friedrich die Königswürde an. Die Zustimmung Kaiser Leopolds I. erreichte er, als dieser Unterstützung im drohenden Krieg gegen Frankreich brauchte. Am 18. Januar 1701 krönte sich Friedrich im Königsberger Schloss zum König in Preußen. Im Krieg gegen Frankreich (Spanischer Erbfolgekrieg) unterstützte er Kaiser Leopold I. wie vereinbart. Unter Friedrichs Herrschaft erlebte das Land einerseits einen finanziellen Niedergang durch den verschwenderischen Hofstaat und das korrupte Drei-Grafen-Kabinett, andererseits aber auch einen kulturellen Aufstieg durch die Aufnahme verfolgter Hugenotten, die Gründung der späteren Preußischen Akademie der Wissenschaften und den Ausbau Berlins zur barocken Residenzstadt. Mit der Erhebung des Herzogtums Preußen zum Königreich schuf Friedrich eine Voraussetzung für die Entwicklung des späteren preußischen Staates zur europäischen Großmacht.

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