Paul Hindemith

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Lebte 1895–1963, im Alter von 68Germany
GermanyDeutschlandMusikerSänger / Musiker
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  • Epoche
    1895–1963
    Alter 68
  • Bekannt für
    Ghosts Before Breakfast
    1928
Zusammenfassung
Aktualisiert 10.06.2026

Paul Hindemith (* 16. November 1895 in Hanau; † 28. Dezember 1963 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Komponist der Moderne (Neue Musik). In seiner frühen Schaffensperiode schockierte er das klassische Konzertpublikum mit provozierend neuartigen Klängen (schroffen Rhythmen, grellen Dissonanzen, Einbezug von Jazz-Elementen), was ihm den Ruf eines „Bürgerschrecks“ einbrachte. Während des Nationalsozialismus kam es zu einem Aufführungsverbot seiner Werke, auf das er schließlich mit Emigration reagierte, zunächst in die Schweiz, dann in die USA. Unterdessen entwickelte sich seine Kompositionsweise hin zu einem neoklassizistisch geprägten Stil, der sich auf neue Weise mit klassischen Formen wie Sinfonie, Sonate und Fuge auseinandersetzte. Dabei distanzierte er sich vom romantischen Künstlerbild des allein durch Inspiration beflügelten Genies und betonte die Bedeutung der Beherrschung von kompositorischer Technik als unabdingbare Voraussetzung für den Komponisten. Die Betonung des Handwerklichen spiegelt sich auch in seinen theoretischen Schriften, insbesondere der Unterweisung im Tonsatz. Sein theoretisches System kann kurz als freie Tonalität beschrieben werden, die sich sowohl von der traditionellen Dur-Moll-Tonalität als auch von der zwölftönigen Atonalität Schönbergs abgrenzt. Er plädierte für „Gebrauchsmusik“ und sah es als Pflicht des Komponisten an, sich sozialen Herausforderungen zu stellen und nicht zum reinen Selbstzweck zu komponieren. Hindemith verkörpert in besonderem Maße den Typ eines in Theorie und Praxis gleichermaßen versierten Universalmusikers. So verfügte er zum Beispiel über reiche Erfahrungen als Orchester- (Geige und Bratsche) und Kammermusiker (als Bratschist im Amar-Quartett). Als Dirigent profitierte er von seiner weitgehend professionellen Beherrschung aller gängigen Orchesterinstrumente.

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Albums

Low confidence
  • Kurt Weill: String Quartet / Schulhoff: Quartet No. 1 / Hindemith: Quartet No. 3
    1995
  • The Glenn Gould Edition: Hindemith: Das Marienleben / Krenek & Strauss: Lieder
    1995
  • Mathis der Maler - Symphonie / Symphonische Metamorphosen / Nobilissima Visione
    1995
  • Die Serenaden op. 35 / Heckelphone Trio / Oboe Sonata / English Horn Sonata
    1995
  • The Chamber Concertos / Kammermusiken 1-7
    1995
  • Violin Concerto: Konzert für Violine und Blasorchester
    1995
  • Clarinet Chamber Music
    1995
  • String Quartets No. 1, No. 2, No. 6
    1995
  • Complete Violin Sonatas (The)
    1995
  • Mathis der Maler / Symphonic Metamorphosis / Nobilissima visione
    1995
In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

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