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Wilhelm VI.

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Lebte 1173–1226, im Alter von 53
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  • Epoche
    1173–1226
    Alter 53
Zusammenfassung
Aktualisiert 19.08.2026

Wilhelm VI. (ital.: Guglielmo di Monferrato; † 17. September 1225) war ein Markgraf von Montferrat aus der Familie der Aleramiden. Er war der ältere der beiden Söhne des Markgrafen Bonifatius I. von Montferrat († 1207) und der einzige Sohn von dessen erster Frau Elena di Bosco. Wilhelm übernahm bereits 1202 die Regentschaft über Montferrat, nachdem sich sein Vater dem vierten Kreuzzug angeschlossen hatte. Der Vater starb 1207 in Griechenland als König von Thessaloniki und wurde dort von seinem unmündigen zweiten Sohn, Demetrius, beerbt. Wie schon seine Vorfahren war Wilhelm ein Anhänger des kaiserlichen Hauses der Staufer. Obwohl er während des deutschen Thronstreites nach der Ermordung des Philipp von Schwaben zunächst den Welfen Otto IV. von Braunschweig als König anerkannte, war er 1212 der erste italienische Große der auf die Seite des jungen Friedrich II. überging. Ihn unterstützte er bei seiner Reise durch die Lombardei auf den Weg nach Deutschland. Von Friedrich II. wurde er zum Vikar für Burgund (regnum Arelat) ernannt, was ihm allerdings die Feindschaft der Grafen von Savoyen, Provence und Toulouse einbrachte. Auf dem vierten Laterankonzil trat er 1215 als Anwalt der kaiserlichen Sache gegen den Lombardenbund auf.

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