Abduxoliq Gʻijduvoniy
Lebte 1103 bis 1179 · wurde 76 Jahre alt
Abd al-Khaliq Ghujduwani (arabisch عبد الخالق غجدواني, DMG: ʿAbd al-Ḫāliq Ġuǧduwānī) war ein zentralasiatischer Sufi des 12. Jahrhunderts, der als maßgebliche Person der Ḫwāǧagān-Tradition gilt und zu den wichtigsten Wegbereitern der späteren Naqschbandiyya zählt.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Zur Person
Er gehörte der hanafitischen Rechtsschule an und führte selbst seine Abstammung über seinen im heutigen Malatya (Türkei) geborenen Vater auf Mālik ibn Anas (gest. 795), den Begründer der mālikitischen Rechtsschule, zurück. Mit Abd al-Khaliq Ghujduwani beginnt die Epoche der sogenannten Ḫwāǧagān („die Meister“ türk. 'Hâcegan"). Obwohl bereits sein Lehrer Yusuf Hamadani als Ḫwāǧa bezeichnet wurde, etablierte sich die Bezeichnung Ḫwāǧagān erst mit Abd al-Khaliq Ghujduwani als Sammelbegriff für die Vertreter dieser Tradition und blieb bis zur Zeit von Bahāʾ ad-Dīn Naqšband in Gebrauch. Mit Letzterem setzte sich schließlich die zusätzliche Bezeichnung Naqschbandīya für den gesamten Orden durch. Darüber hinaus gilt er als Wegbereiter des stillen Gottesgedenkens (ḏikr ḫafīī), das in der späteren Naqschbandīya zentrale Praxis wurde.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0