Abubakar Gumi

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Lebte 1922–1992, im Alter von 70Nigeria
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  • Epoche
    1922–1992
    Alter 70
  • Auszeichnungen
    1
    recognised work
Zusammenfassung
Aktualisiert 20.08.2026

Abū Bakr ibn Mahmūd (arabisch أبو بكر بن محمود, DMG Abū Bakr ibn Maḥmūd), bekannt als Abubakar Gumi (geb. 1924 od. 1926 in Gumi, Sokoto; gest. 11. September 1992 in London), war ein islamischer Gelehrter und Koranexeget, der zu den Pionieren der Salafīya-Reformbewegung in Nigeria gehörte. Er war eine der zentralen Persönlichkeiten für die Entwicklung des Islams in Nordnigeria in der Ära von Ahmadu Bello und diente diesem als Dolmetscher bei seinen zahlreichen Treffen mit Politikern arabischer Staaten. Außerdem fungierte er von 1962 bis 1967 als „Groß-Qādī“ des Nordstaats. Gumis Vorträge zur Koranexegese, die ab 1967 im Rundfunk übertragen wurden, waren das wichtigste Instrument für die Popularisierung einer von der Salafīya inspirierten Kritik am Sufismus in Nigeria. In seinem Pamphlet al-ʿAqīda aṣ-ṣaḥīḥa bi-muwāfaqat aš-šarīʿa („Der wahre Glaube in Übereinstimmung mit der Scharia“) wandte er sich gegen die Lehren und Praktiken der beiden Sufi-Bruderschaften Tidschānīya und Qādirīya. Ende der 1970er Jahre wirkte er an der Gründung der Izala-Bewegung mit, die sich an seinen Grundsätzen orientierte.

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