Achaios der Jüngere

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Lebte -300–-215, im Alter von 85
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    -300–-215
    Alter 85
Zusammenfassung
Aktualisiert 19.08.2026

Achaios der Jüngere (altgriechisch Ἀχαιός, Achaíos; * spätestens um 250 v. Chr.; † 214/13 v. Chr. in Sardeis) war ein Mitglied des griechisch-makedonischen Adels des Seleukidenreichs und unter Antiochos III. Megas Generalstatthalter der Gebiete diesseits des Tauros. Im Sommer 220 entschloss er sich zur offenen Rebellion wider die Seleukiden, wofür er als Verräter hingerichtet wurde. Nach Polybios war er der Sohn des Andromachos, Enkel von Achaios dem Älteren und ein Verwandter von Seleukos III. Keraunos sowie Antiochos III. Nach dem Tod Seleukos’ III. (222 v. Chr.) übernahm er zunächst den Oberbefehl über das Heer, schlug jedoch die Erhebung zum König zu Gunsten des jungen Antiochos III. aus. Dieser betraute ihn mit den Gebieten diesseits des Tauros; dort entriss Achaios 223/22 v. Chr. Westkleinasien Attalos I. In seiner Stellung gewann er zunehmend an Einfluss und wandte sich schließlich gegen Antiochos III. Ein Vorstoß in das seleukidische Kernland im Jahr 220 v. Chr. scheiterte, sodass sein Machtbereich fortan auf Kleinasien beschränkt blieb. 216 v. Chr. zog Antiochos in Anatolien ein und belagerte ihn in Sardeis. 214 oder 213 v. Chr. wurde Achaios durch eine List gefangen genommen, vor den König und den Kronrat gebracht und nach Beratung brutal verstümmelt und hingerichtet. Sein zerstückelter Körper wurde öffentlich zur Schau gestellt.

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