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Adam Sołtys

Russland · Musiker · Lebte 1890 bis 1968 · im Alter von 78

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Adam Sołtys (* 4. Juli 1890 in Lemberg; † 6. Juli 1968 ebenda) war ein polnischer Komponist, Dirigent und Musikpädagoge. Der Sohn des Komponisten Mieczysław Sołtys hatte ab dem sechsten Jahr Unterricht in Violine und Musiktheorie bei seinem Vater und Klavierunterricht bei seiner Mutter.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Auszeichnungen

Honored Art Worker of Ukraine
Gold Cross of Merit
Commemorative Medal for the War of 1918-1921

Im Umfeld

Vater: Mieczysław Sołtys

Zur Person

Adam Sołtys (* 4. Juli 1890 in Lemberg; † 6. Juli 1968 ebenda) war ein polnischer Komponist, Dirigent und Musikpädagoge. Der Sohn des Komponisten Mieczysław Sołtys hatte ab dem sechsten Jahr Unterricht in Violine und Musiktheorie bei seinem Vater und Klavierunterricht bei seiner Mutter. Von 1904 bis 1911 besuchte er das Konservatorium der galizischen Musikgesellschaft. Danach studierte er an der Königlichen Hochschule für Musik in Berlin-Charlottenburg Komposition bei Robert Kahn und Karl Leopold Wolf und Dirigieren bei Rudolf Krasselt und besuchte an der Königlichen Akademie der Künste die Kompositionsklasse von Georg Schumann. Bis 1921 studierte er an der Berliner Universität bei Johannes Wolf, Carl Stumpf und Hermann Kretzschmar. Nach seiner Rückkehr unterrichtete er als Professor für Harmonielehre und Kontrapunkt, später auch für Orchestration und Dirigieren, am Konservatorium von Lwiw, dessen Direktor er von 1930 bis 1939 war. 1927 war er Juror des ersten Internationalen Chopin-Wettbewerbs in Warschau. Ab 1933 war er Leiter der Lemberger Philharmonie. Zum Repertoire des Orchesters gehörten große Werke wie die Lukas- und Johannespassion und das Weihnachtsoratorium von Bach, Beethovens 9. Sinfonie, Verdis Requiem und Brahms’ Deutsches Requiem, Bruckners Te Deum, Mahlers Lied von der Erde und Strawinskis Psalmensinfonie. Vor allem aber widmete sich das Orchester der Verbreitung des Werks zeitgenössischer polnischer Komponisten wie Grzegorz Fitelberg, Mieczysław Karłowicz, Witold Maliszewski, Zygmunt Noskowski, Ludomir Różycki und Karol Szymanowski. Nach dem Zweiten Weltkrieg unterrichtete Sołtys wieder am Konservatorium von Lemberg. Zu seinen Schülern zählten u. a. Józef Michał Chomiński, Roman Palester, Jerzy Kołaczkowski, Witold Krzemieński, Stanisław Skrowaczewski, Tadeusz Machl, Andrzej Nikodemowicz, Zofia Iszkowska und Zofia Lissa. Daneben dirigierte er an der Staatsoper, dem Balletttheater und der Staatsphilharmonie seiner Heimatstadt und als Gast des Kiewer Philharmonieorchesters.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Russland
Kategorie
Musiker
Art
Sänger / Musiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1890 bis 1968 · im Alter von 78

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