Adam von Waldstein
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Freiherr Adam von Waldstein, der Jüngere (* 8. Juni 1570; † 24. August 1638 in Prag) war Oberstburggraf in Böhmen. Er war Herr von Komorní Hrádek, Sasau, Lobositz, Dobrowitz, Rožďalovice und Trebitsch. Er entstammte der Lomnitzer Linie der Familie Waldstein. Seine Eltern waren der Statthalter von Böhmen Johann von Waldstein und dessen zweite Ehefrau Magdalena von Wartenberg. In seiner Jugend war er Utraquist, trat aber zu einem unbekannten Zeitpunkt zum Katholizismus über. Im Jahr 1604 war Adam von Waldstein kaiserlicher Oberstallmeister und ermöglichte seinem Vetter Albrecht durch eine Empfehlung den Eintritt als Fähnrich in kaiserliche Kriegsdienste. Er war von 1608 bis 1611 Oberstlandrichter in Böhmen, danach von 1611 bis 1619 und nochmals 1621 bis 1627 Oberstlandhofmeister. Zuletzt war er von 1627 bis 1638 Oberstburggraf in Böhmen. 1631 wurde er vom Kaiser mit dem Orden vom Goldenen Vließ (Nr. 383) geehrt. Als 1618 der Dreißigjährige Krieg begann, hielt er zum Kaiser. 1621 gehörte er als Oberstlandhofmeister der Kommission an, die für die Verhaftungen der böhmischen Rebellen und die Beschlagnahme von deren Gütern zuständig war. Im folgenden Jahr wurde ein Konfiskationsgerichtshof unter dem Vorsitz Karl Eusebius von Liechtensteins gebildet, der die Enteignung aller böhmischen Aufständischen durchzuführen hatte und dem Waldstein wiederum angehörte. Als der Kaiser ihn in den Grafenstand erheben wollte, lehnte er ab, dafür wurden seine Söhne mit Majestätsbrief vom 25. Juni 1628 in den böhmischen Grafenstand erhoben.
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Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.
Quellen
- Адам фон ВалдщайнGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · bg.wikipedia.org
- Adam z ValdštejnaGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · cs.wikipedia.org
- Adam von WaldsteinGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · de.wikipedia.org
