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Agatha Marie von Hanau

  • Fame34,9
  • Momentum15,0
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Lebte 1599–1636, im Alter von 37Germany
  • Wikipedia
    6 Sprachen
    Präsenz über Sprachen hinweg
  • Epoche
    1599–1636
    Alter 37
Zusammenfassung
Aktualisiert 19.08.2026

Gräfin Agatha Marie von Hanau-Lichtenberg (* 22. August 1599 in Buchsweiler (heute: Bouxwiller); † 23. Mai 1636 in Baden) war eine Tochter des Grafen Johann Reinhard I. von Hanau-Lichtenberg (* 1569; † 1625) und der Gräfin Maria Elisabeth von Hohenlohe-Neuenstein (* 1576; † 1605). Sie heiratete am 10/20. November 1623 Georg Friedrich von Rappoltstein (* 14. Juli 1593; † 20/30. August 1651 in Straßburg). Er war ein Sohn von Eberhard von Rappoltstein (* 12. März 1570; † 17. August 1637 in Straßburg) und der Wild- und Rheingräfin Anna (* 1572; 25. August 1608). Georg Friedrich von Rappoltstein heiratete 1640 in zweiter Ehe Gräfin Charlotte Elisabeth von Solms-Sonnewalde und entstammte einem Geschlecht elsässischer Kulturmäzene. Aus der Ehe von Agatha Marie und Georg Friedrich gingen zwei Kinder hervor: tot geborener Sohn (8/18. September 1626) Agatha Fridericia (* 13/23. Juli 1627; † 6/16. September 1627) Der Verfasser der „Vorred“ zur Straßburger Ausgabe der Übersetzung der Aithiopiká des Heliodor durch Johannes Zschorn (ca. 1520–1560) widmete 1624 unter dem Pseudonym „Hisaia Sub Cruce, Ath.“ das Werk, das er nach der Protagonistin Chariclia nannte, der Gräfin Agatha Marie. Der inzwischen bekannte Verfasser dieser Vorrede war Isaak Habrecht, Publizist und ab 1617 Leibarzt des Grafen Johann Reinhard von Hanau-Lichtenberg. Zschorns Werk, das die erste Übersetzung des griechischen Werkes ins Deutsche darstellte, wurde in Straßburg bis 1641 allein sieben Mal aufgelegt, was als ein Beleg für ungewöhnlich verbreitete Kenntnisse griechischer Werke im Umkreis der Stadt gilt. Die Innovation der Chariclia von 1614 besteht darin, erstmals nicht auf ein Drama der griechischen Klassik, sondern auf einen spätantiken Roman zu rekurrieren. Georg Friedrich ließ sich mit einer Sackpfeife porträtieren, um seine Rolle als Schutzherr der Spielleute im gesamten Elsass zum Ausdruck zu bringen. Agatha Marie starb am 23. Mai 1636 in Baden-Baden und wurde in Rappoltsweiler (heute: Ribeauvillé) beigesetzt. Ab 1637 stand der nunmehrige Witwer zusammen mit Johann Jakob dem Hause Rappoltstein vor, doch blieb ersterer nach dem 1626 tot geborenen Sohn ohne Erben. Mit letzterem, der seit 1628 erblindet war, starb die männliche Linie 1675 aus.

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In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Aufsteigend
34,9
Zusammengesetzt aus Suchnachfrage, Erwähnungen, Reichweite und Vernetzung.
Score-Bestandteile
Momentum15,0
Historisch5,1
Aktuelle Aufmerksamkeit100,0
Quellenzuverlässigkeit35,0
Vollständigkeit35,0
Globaler Rang
Rang im Land
Rang in der Kategorie
Belege

Quellen