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Alexander Borissowitsch Samolodtschikow

Vereinigte Staaten · Wissenschaftler · Geboren 1952 · Alter 74

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Alexander Borissowitsch Samolodtschikow (russisch Александр Борисович Замолодчиков, englische Umschrift Zamolodchikov; * 18. September 1952 in Dubna) ist ein russischer, in den USA arbeitender theoretischer Physiker.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2023Breakthrough Prize in Fundamental PhysicsAuszeichnung2014Pomeranchuk PrizeAuszeichnung2011ICTP Dirac MedalAuszeichnungLars Onsager PrizeAuszeichnung1999Dannie Heineman Prize for Mathematical PhysicsAuszeichnung1995Guggenheim FellowshipAuszeichnung1980Lenin Komsomol PrizeAuszeichnung1952Geboren18. September 1952

Auszeichnungen

Breakthrough Prize in Fundamental Physics2023
Pomeranchuk Prize2014
Lars Onsager Prize2011
ICTP Dirac Medal2011
Dannie Heineman Prize for Mathematical Physics1999
Guggenheim Fellowship1995
Lenin Komsomol Prize1980
Humboldt Prize

Zur Person

Alexander Borissowitsch Samolodtschikow (russisch Александр Борисович Замолодчиков, englische Umschrift Zamolodchikov; * 18. September 1952 in Dubna) ist ein russischer, in den USA arbeitender theoretischer Physiker. Samolodtschikow studierte am Moskauer Institut für Physik und Technologie Kerntechnik und machte dort 1975 seinen Abschluss als Ingenieur. 1978 promovierte er am Institut für Theoretische und Experimentelle Physik in Moskau. Ab 1978 war er Professor am Landau-Institut in Tschernogolowka. Seit 1990 ist Samolodtschikow Professor für Physik an der Rutgers University. Er ist vor allem für seine fundamentale Pionierarbeit über konforme Feldtheorien mit Alexander Poljakow und Alexander Belawin bekannt. Mit Wadim Genrichowitsch Knischnik führte er die nach ihnen benannten KZ-Gleichungen in die konforme Feldtheorie ein. 1986 bewies er sein c-Theorem, das in zwei Dimensionen die Existenz einer monoton mit dem Fluss der Renormierungsgruppe (RG) abnehmenden Funktion sicherstellt (einer Funktion der Kopplungskonstanten und Energieskala), die an den Fixpunkten der RG konstante (die konformen Feldtheorien entsprechen), von der Energieskala unabhängige Werte einnimmt (die zentralen Ladungen der konformen Feldtheorien). Eine Verallgemeinerung des Theorems auf vier Dimensionen stammt von John Cardy und wurde 2011 von Zohar Komargodski und Adam Schwimmer bewiesen. Für die Festkörperphysik wäre ein ähnliches Theorem für drei Dimensionen (zwei Raum-, eine Zeitdimension) von Interesse, für ungeradzahlige Dimensionen ist das Problem aber offen. 1999 erhielt er den Dannie-Heineman-Preis für mathematische Physik, 2003 den Humboldt-Forschungspreis und 2011 mit Édouard Brézin und John Cardy die Dirac-Medaille (ICTP). Ebenso 2011 erhielt er mit Sascha Belawin und Alexander Poljakow den Lars-Onsager-Preis. 1999 wurde er Fellow der American Physical Society. 2012 wurde Somolodtschikow in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 2016 in die National Academy of Sciences. Für 2014 wurde ihm der Pomerantschuk-Preis und für 2024 gemeinsam mit John Cardy der Breakthrough Prize in Fundamental Physics zugesprochen. Sein Zwillingsbruder Alexei Samolodtschikow (1952-2007) war ebenfalls theoretischer Physiker.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Vereinigte Staaten
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
lebend
Daten
Geboren 1952 · Alter 74

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