Alexandru C. Cuza

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Lebte 1857–1947, im Alter von 90
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    1857–1947
    Alter 90
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Aktualisiert 18.07.2026

Alexandru Constantin Cuza (* 8. November 1857 in Iași, Fürstentum Moldau; † 3. November 1947 in Hermannstadt, Königreich Rumänien) war ein rumänischer Politiker und Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Alexandru Ioan Cuza Iași. Er gründete die Partidul Naționalist-Democrat (deutsch National-Demokratische Partei), aus der 1923 die Liga Apărării Național Creștine („Liga zur Christlich-Nationalen Verteidigung“) hervorging. Unter Premierminister Octavian Goga, der durch König Carol II. im Dezember 1937 an die Spitze einer neuen rumänischen Regierung gesetzt wurde, wurde er zum Minister ohne Geschäftsbereich berufen. Nach 44 Tagen wurde diese Regierung am 10. Februar 1938 bereits wieder entlassen. Während der kurzen Regierungszeit wurden durch die Regierung von Goga und Cuza antisemitische Gesetze verabschiedet, durch die etwa 225.000 rumänische Juden, etwa knapp die Hälfte aller Juden in Rumänien, ihre Staatsbürgerschaft verloren und somit staatenlos wurden. Schon bevor Cuza die Regierung übernahm, fanden von ihm inspirierte Verfolgungen von Juden statt, z. B. im Januar 1933 in Czernowitz, worüber die Wiener Wochenzeitung Der jüdische Arbeiter (Organ der Poale Zion) berichtete. Cuzas Antisemitismus war hauptsächlich durch den Franzosen Arthur de Gobineau und seinen pseudowissenschaftlichen Versuch über die Ungleichheit der Menschenrassen beeinflusst und mit mystisch-orthodoxen Elementen angereichert. Nachdem König Carol II. erfolglos versucht hatte, eine Allparteienregierung zu bilden, entließ er Cuza, der 1939 noch kurzzeitig Mitglied des Kronrats war. Im Zweiten Weltkrieg stellten er und sein Sohn Gheorghe A. Cuza sich an die Seite des NS-Staates.

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