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Amin Shokrollahi

Iran · Wissenschaftler · Geboren 1964 · Alter 62

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Mohammad Amin Shokrollahi (* 1964 im Iran) ist ein iranischer Mathematiker und Informatiker.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2017Mustafa PrizeAuszeichnung2012IEEE Richard W. Hamming MedalAuszeichnung2007IEEE Eric E. Sumner AwardAuszeichnung1964Geboren

Fotos 1

Auszeichnungen

Mustafa Prize2017
IEEE Richard W. Hamming Medal2012
IEEE Eric E. Sumner Award2007

Zur Person

Mohammad Amin Shokrollahi (* 1964 im Iran) ist ein iranischer Mathematiker und Informatiker. Shokrollahi erhielt 1988 sein Diplom als Mathematiker an der Universität Karlsruhe, dem heutigen Karlsruher Institut für Technologie (KIT), wurde 1991 an der Universität Bonn bei Michael Clausen in Informatik promoviert und habilitierte sich dort 1998. Er war Research Fellow am International Computer Science Institute (ICSI) in Berkeley und MTS (Member of the Technical Staff) der Bell Laboratories. Seit 2003 ist er Professor an der EPFL in Lausanne. Außerdem war er Chief Scientist von Digital Fountain in Fremont (Kalifornien) und ist auch Gründer sowie der CEO der Firma Kandou Bus in der Schweiz. Er befasst sich mit Kodierungstheorie, Komplexitätstheorie, Kryptographie und algorithmischer Zahlentheorie. Er ist mit Michael Luby einer der Entwickler der Tornado Codes, die Low-Density-Parity-Check-Codes (LDPC) für Erasure Coding sind, entwickelte Raptor Codes (ein Fountain Code) und er entwickelte für die Kommunikation von Chips untereinander Chordal Codes, für die er 2011 die Firma Kandou Bus gründete. Er ist Ko-Autor einer Monographie über algebraische Komplexitätstheorie in den Grundlehren der mathematischen Wissenschaften. 2002 erhielt er für die Entwicklung von LDPC Codes den IEEE Information Theory Society Best Paper Award. Im Jahr 2007 erhielt er zusammen mit Michael Luby den IEEE Eric E. Sumner Award, und im selben Jahr den Communication Society and Information Theory Society Paper Award. 2012 erhielt er zusammen mit Michael Luby die Richard-W.-Hamming-Medaille. Für seine Arbeit über Chordal Codes und deren VLSI Implementation erhielt er 2015 zusammen mit Ingenieuren der Firma Kandou Bus den Jan van Vessem Award der ISSCC, und 2016 den Designcon best paper award in der Kategorie High speed signal design. Im Jahr 2017 erhielt er den Mustafa-Preis in der Kategorie Informations- und Kommunikationstechnologien für die Erfindung, Implementation und Kommerzialisierung von Raptor-Codes.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Iran
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
lebend
Daten
Geboren 1964 · Alter 62

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