210.809 Profile im Ranking

Kein freies Foto

André Neveu

Frankreich · Wissenschaftler · Geboren 1946 · Alter 80

André Neveu wird in 7 Sprachen etwa 4 Mal am Tag gelesen.

Ein typischer Tag, 30 Tage bis 12. Oktober 2026

Der mittlere Tag der gezählten Tage, damit eine Nachrichtenwoche ihn nicht verschieben kann. Die Linie darunter zeigt die letzten 120 Tage, ein Punkt pro Tag.

Stimmt etwas nicht?

André Neveu (* 28. August 1946 in Paris) ist ein französischer theoretischer Physiker, der hauptsächlich über Stringtheorie und Quantenfeldtheorie arbeitet. Neveu studierte in Paris an der École normale supérieure (ENS).

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2020ICTP Dirac MedalAuszeichnung2005Three Physicists PrizeAuszeichnung1988Gentner-Kastler PrizeAuszeichnung1973Paul Langevin AwardAuszeichnung1946Geboren28. August 1946

Auszeichnungen

ICTP Dirac Medal2020
Three Physicists Prize2005
Gentner-Kastler Prize1988
Paul Langevin Award1973

Zur Person

André Neveu (* 28. August 1946 in Paris) ist ein französischer theoretischer Physiker, der hauptsächlich über Stringtheorie und Quantenfeldtheorie arbeitet. Neveu studierte in Paris an der École normale supérieure (ENS). 1969 machte er sein Diplom (Thèse de Troisieme Cycle) an der Universität Paris-Süd (Univ. Paris XI) in Orsay bei Philippe Meyer und Claude Bouchiat und 1971 promovierte (Thèse d’Etat) er dort. 1969 war er (als Mitarbeiter der CNRS) bei John Schwarz und David Gross an der Princeton University, wo er mit seinem französischen Kommilitonen Joel Scherk Divergenzen in Ein-Schleifendiagrammen der bosonischen Stringtheorie untersuchte (sie entdeckten die Ursache Tachyon-Divergenzen). 1971 bis 1974 war er am Labor für Hochenergiephysik der Universität Paris XI, wo er mit Scherk zeigte, dass die Spin-1-Anregungen von Strings Yang-Mills-Theorien beschreiben konnten. Um 1971 entwickelte Neveu mit John Schwarz in Princeton gleichzeitig mit Pierre Ramond (1971) die erste Stringtheorie, die auch Fermionen beschrieb (nach den drei Urhebern NSR-Stringtheorie genannt). Gleichzeitig war das eine frühe Arbeit zur Supersymmetrie, die etwa zur gleichen Zeit durch russische Physiker wie Juri Golfand eingeführt wurde. In Princeton entwickelte er mit David Gross das Gross-Neveu-Modell und untersuchte er u. a. mit Roger Dashen und Brosl Hasslacher quantenfeldtheoretische Modelle ausgedehnter Hadronen und semiklassische Näherungen in der Quantenfeldtheorie, die sich in der DHN-Methode zur Quantisierung von Solitonen niederschlug. 1972 bis 1977 war er am Institute for Advanced Study, wobei er die Hälfte der Zeit in Orsay verbrachte. 1974 bis 1983 war er am Labor für Theoretische Physik der ENS und 1983 bis 1989 in der Theorieabteilung des CERN. Ab 1975 war er Maitre de Recherche am CNRS und ab 1985 Directeur de Recherche. Ab 1989 war er am Institut (Labor) für theoretische Physik der Universität Montpellier II (jetzt LPTA, Labor für theoretische und Astroteilchen-Physik). 1994/5 war er Gastprofessor an der University of California, Berkeley. 1973 erhielt er den Prix Paul Langevin der französischen physikalischen Gesellschaft. 1988 erhielt er den zusammen mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) verliehenen Gentner-Kastler-Preis, 2020 die Dirac-Medaille des International Centre for Theoretical Physics (ICTP). Neveu ist verheiratet und hat drei Kinder.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Frankreich
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
lebend
Daten
Geboren 1946 · Alter 80

Fame.am misst Signale öffentlicher Sichtbarkeit. Es misst nicht den Wert eines Menschen, Talent, Moral oder Glaubwürdigkeit.