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Annie Saumont

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Lebte 1927–2017, im Alter von 90France
FranceFrankreichSchriftstellerSchriftsteller / Autor
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    6 Sprachen
    Präsenz über Sprachen hinweg
  • Epoche
    1927–2017
    Alter 90
  • Auszeichnungen
    2
    recognised works
Zusammenfassung
Aktualisiert 18.06.2026

Annie Saumont (* 16. März 1927 in Cherbourg, Département Manche; † 31. Januar 2017 in Paris) war eine französische Übersetzerin und Novellistin, die u. a. 1981 mit dem Prix Goncourt de la Nouvelle ausgezeichnet wurde. Sie wuchs in der Nähe von Rouen auf und studierte Englisch. Anschließend arbeitete sie als Übersetzerin und übertrug Werke von John Fowles, Nadine Gordimer, V. S. Naipaul und Jerome David Salinger ins Französische. Neben ihrer Übersetzertätigkeit begann sie auch selbst zu schreiben und veröffentlichte zwischen 1957 und 1967 sechs Romane. Bekanntheit erlangte Annie Saumont v. a. als Novellistin. Sie war eine der wenigen Vertreterinnen dieses Genres in der französischen Literatur und veröffentlichte regelmäßig Sammelbände; auf Deutsch erschienen einzelne Novellen in Anthologien sowie im Jahr 2003 der Sammelband Seife aus Paris. Viele ihrer Werke handeln von Verbrechen, Gewalt und hoffnungs- oder machtlosen Figuren, die mit ihrer menschlichen Existenz kämpfen. Von Kritikern wird oft Saumonts verdichteter und ausgefeilter Stil hervorgehoben, der mit seiner Subtilität gleichzeitig viele Leerstellen lässt. Saumont bildete in Vokabular und Syntax auch immer wieder verschiedene linguistische Varietäten nach und spielte mit Erzählperspektiven.

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In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Absteigend
38,8
Zusammengesetzt aus Suchnachfrage, Erwähnungen, Reichweite und Vernetzung.
Score-Bestandteile
Historisch5,9
Quellenzuverlässigkeit40,0
Vollständigkeit55,0
Globaler Rang
Rang im Land
Rang in der Kategorie
Belege

Quellen