Benedikt XIII.
Spanien · Akademiker · Lebte 1328 bis 1423 · im Alter von 94
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Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Benedikt XIII. (* entweder 1328 oder 1342/43 in Illueca, Aragon; † 1422 oder 1423 in Peñíscola), eigentlich Pedro Martínez de Luna y Gotor oder Pedro de Luna, auch Papa Luna genannt, war während des Abendländischen Schismas Gegenpapst (Papst avignonesischer Obödienz) von 1394 bis 1417 bzw. 1423. Die letzten Jahre seiner Amtszeit verbrachte er in Peñíscola im Königreich Valencia, das zur Krone von Aragonien gehörte. Zwischenzeitlich war er von einem großen Teil der katholischen Christenheit als legitimer Papst anerkannt. Während des Konzils von Konstanz zur Beendigung des Schismas entzogen ihm auch die spanischen Länder die Obödienz. Benedikt XIII. wurde am 26. Juli 1417 für abgesetzt erklärt und exkommuniziert. In weiterer Folge wurde Martin V. als neuer, allgemein anerkannter Papst gewählt. Trotz Obödienzentzug unternahm Aragonien aber nichts gegen seine fortwährende Amtierung als Gegenpapst und schützte ihn. Er genoss bis zu seinem Tod weiter die Unterstützung zahlreicher spanischer Kirchenvertreter. Benedikt XIII. war der am längsten amtierende Gegenpapst und einer der einflussreichsten. In Spanien genießt er auch heute noch hohes Ansehen und wird liebevoll „Papa Luna“ genannt.
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