Aristeides von Milet
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Aristeides von Milet war ein griechischer Schriftsteller des späten Hellenismus (um 100 v. Chr.). Er verfasste erotische Erzählungen sehr lasziven Inhalts, nach ihrem Schauplatz Milet Μιλησιακά (Milesiaca, „milesische Geschichten“) betitelt, die als die ersten Anfänge des griechischen Prosaromans zu betrachten sind. Sie waren im Altertum sehr beliebt, besonders unter den Römern, von denen sie der Historiker Lucius Cornelius Sisenna ins Lateinische übersetzte. Ein Beispiel für die Beliebtheit des Buches überliefert Plutarch in seiner Crassus-Biographie: Nach dem verlorenen Schlacht bei Carrhae gegen die Parther fand man eine Kopie von Aristeides’ Milesischen Geschichten im Gepäck eines geschlagenen Römers, was den parthischen Offizier sehr amüsierte, der dies als Beweis für die Schwäche der Römer und ihre folglich verdiente Niederlage nutzte. Milesia historia wurde zum Gattungsbegriff für erotische Novellen. Die entsprechenden Einlagen in den späteren Romanen des Petronius und Apuleius könnten auf Aristeides zurückgehen. Vom Werk des Aristeides und der Übersetzung sind sonst nur wenige Fragmente erhalten, darunter 10 Sätze der Milesiaca-Übersetzung Sisennas. Aristeides werden auch Geschichtswerke, insbesondere Sikelika, zugeschrieben (FGrH 286), doch könnte es sich beim Autor auch um einen anderen Aristeides handeln.
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Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.
Quellen
- 阿里斯提德 (米利都)Geringe Zuverlässigkeitwikipedia · zh.wikipedia.org
- Аристид МилетскиGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · bg.wikipedia.org
- Aristides de MiletGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · ca.wikipedia.org
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