A
QuellenbasiertAbsteigend

Asklepiodotos

  • Fame39,9
  • Momentum0,0
  • Wikipedia203
Geboren -100
AkademikerAkademiker

Bestätigen Sie die Inhaberschaft in 2 Minuten. So bleibt das Profil korrekt und auffindbar.

  • Wikipedia
    9 Sprachen
    Präsenz über Sprachen hinweg
  • Geboren
    -100
Zusammenfassung
Aktualisiert 24.06.2026

Asklepiodotos ist der in einem Florentiner Codex (Codex Laurentianus 55) und den davon abgeleiteten Handschriften benannte Verfasser eines Abrisses über militärische Taktik aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. (Asklepiodotou philosophou taktika kephalaia). Die aus 12 Kapiteln bestehende Schrift behandelt in knapper Form die taktischen Grundlagen der hellenistischen Makedonischen Phalanx. Sie wird ausgiebig von Aelian zitiert und muss, wenn sie nicht ihrerseits lediglich ein Auszug des aelianischen Traktats ist, spätestens im 1. Jahrhundert entstanden sein. Sie wäre damit die älteste noch erhaltene militärwissenschaftliche Abhandlung in griechischer Sprache. Wegen der stark komprimierten Darstellung und weil das Werk sonst nirgends erwähnt wird, besteht die Vermutung, dass es sich bei dem überlieferten Text um eine von Asklepiodotos herausgegebene Kurzfassung einer Schrift oder Vorlesung eines anderen Verfassers handelt. Da Seneca mehrfach einen Asklepiodotos als Hörer und Vermittler der Vorträge des Philosophen und Universalgelehrten Poseidonios erwähnt (Sen. nat. quaest. II 26, 6; VI 17, 3 u.ö.), könnte es sich bei den Taktika des Asklepiodotos um eine Zusammenfassung der Lehren des Poseidonios zu diesem Thema handeln.

Hier zu finden

Plattformen

In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Absteigend
39,9
Zusammengesetzt aus Suchnachfrage, Erwähnungen, Reichweite und Vernetzung.
Score-Bestandteile
Historisch7,9
Quellenzuverlässigkeit50,0
Vollständigkeit45,0
Globaler Rang
Rang im Land
Rang in der Kategorie
Belege

Quellen