Benedikt von Mailand

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Lebte 700–732, im Alter von 32
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    700–732
    Alter 32
Zusammenfassung
Aktualisiert 19.08.2026

Benedikt von Mailand († 11. März 732 in Mailand) lebte zur Zeit der Langobardenkönigs Aripert II. und wirkte bis zu seinem Tod als Erzbischof von Mailand. Angelo Mai († 1854) identifizierte ihn als Verfasser eines medizinischen Lehrgedichtes; die Zuschreibung gilt jedoch heute als unsicher. Paulus Diaconus erwähnt ihn in seiner Historia Langobardorum als Mann von „außerordentlicher Heiligkeit“. Er überliefert auch den Streit, den Benedikt vor Papst Konstantin um das Recht auf die Konsekration der Bischöfe von Pavia mit dem Bischof Armentarius ausgefochten habe, ohne dabei einen Erfolg zu erzielen. Hier spiegelt sich wider, wie sich die neugebildete Hauptstadt des Langobardenreiches gegen das alte, auch kirchliche Zentrum Mailand positionieren wollte. Er soll in Mailand ein dem Hl. Benedikt geweihtes Kloster errichtet haben, das später für poenitentes mulieres (Büßerinnen) genutzt wurde. Ughelli nennt ihn unter dem Namen S. Benedictus Crispus Mediolanensis auch als Schöpfer der Grabschrift für den in Rom von Papst Sergius I. getauften angelsächsischen König Ceadual. Benedikt wird im römischen und ambrosianischen Ritus als Heiliger verehrt.

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