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Celestino Piaggio

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Lebte 1886–1931, im Alter von 45Argentina
ArgentinaArgentinienMusikerSänger / Musiker
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  • Epoche
    1886–1931
    Alter 45
Zusammenfassung
Aktualisiert 01.07.2026

Celestino Piaggio (* 20. Dezember 1886 in Concordia; † 26. Oktober 1931 in Buenos Aires) war ein argentinischer Komponist, Dirigent und Pianist italienischer Abstammung. Piaggio entstammte einer Musikerfamilie. Neben seinem Vater Victor(io) Piaggio, einem Dirigenten, wurden auch seine Geschwister Leonidas, Amelia, Leonor und Elsa Piaggio als Musiker und Musikpädagogen bekannt. Er hatte ersten Klavier- und Violinunterricht bei seinem Vater, bevor er ab 1900 am Konservatorium von Buenos Aires bei Alberto Williams (Komposition), Julián Aguirre (Klavier), Andrés Gaos (Violine) und Carlos Marchal studierte. Er unterrichtete hier von 1904 bis 1908 selbst Klavier und erhielt in diesem Fach 1905 eine Goldmedaille und 1906 den Premio Ortiz y Cussó. Der Gewinn des Gran Premio Europa 1908 ermöglichte ihm ein Studium an der Pariser Schola Cantorum bei Léon Saint-Réquier (Harmonielehre), Albert Groz (Kontrapunkt), Vincent d’Indy (Komposition), Abel Decaux (Orgel) und Amédée Gastoué (gregorianischer Gesang). Außerdem nahm er privaten Klavierunterricht bei Ricardo Viñes. Im Sommer 1914 reiste er nach Rumänien, wo ihn der Ausbruch des Ersten Weltkrieges bis 1919 festhielt. Er wirkte in dieser Zeit in Bukarest als Pianist am königlichen Hof und Juror des Konservatoriums und gründete 1918 die Zeitschrift Revista Critică Teatrală, Muzicală, Literară și Artistică und das Orchester der Asociația Generală Muzicală din România. 1919 setzte er seine Ausbildung bei d’Indy an der Schola Cantorum fort, im Folgejahr studierte er Orchesterleitung bei Arthur Nikisch am Gewandhaus in Leipzig. 1921 kehrte er nach Argentinien zurück und wurde Dozent für Klavier, Harmonielehre, Kontrapunkt und Komposition am Conservatorio de Música de Buenos Aires, ab 1924 auch Vizedirektor. Außerdem unterrichtete er von 1922 bis 1931 am Instituto Nacional de Ciegos. 1921 wurde er Mitglied der Sociedad Nacional de Música und der Comisión Nacional de Bellas Artes sowie künstlerischer Direktor der Sociedad Argentina de Música de Cámara y Sinfónica. In Buenos Aires gründete er die Asociación Sinfónica de Buenos Aires, das erste ständige Sinfonieorchester der Stadt, mit dem er 1922 mit Werken von Carlos López Buchardo debütierte. Neben internationaler Literatur spielte er mit dem Orchester auch zahlreiche Uraufführungen von Werken zeitgenössischer Landsleute. Daneben wirkte er auch als Dirigent am Teatro Colón.

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Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Absteigend
37,3
Zusammengesetzt aus Suchnachfrage, Erwähnungen, Reichweite und Vernetzung.
Score-Bestandteile
Momentum6,2
Historisch6,1
Quellenzuverlässigkeit40,0
Vollständigkeit55,0
Globaler Rang
Rang im Land
Rang in der Kategorie
Belege

Quellen