Saiza Nabarawi
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Sīzā Nabarāwī (arabisch سيزا نبراوي) auch Siza Nabrawi, Saiza Nabarawi oder Ceza Nabarawi (Geburtsname: Zainab Muhammad Murād Nabarāwī, arabisch زينب محمد مراد نبراوي) (geb. 1897 in Ägypten; gest. 24. Februar 1985 ebd.) war eine ägyptische Feministin. In ihrer Kindheit wanderte sie mit ihren Adoptiveltern nach Frankreich aus, wo sie ihr Schulstudium erhielt. Nach dem Tod ihrer Adoptivmutter und während ihrer Jugendzeit kehrte Nabarāwī nach Ägypten zurück. Sie war antiimperialistisch und leistete Widerstand gegen die britische Herrschaft in Ägypten. Im Alter von sechsundzwanzig schloss sie sich der feministischen Bewegung in Ägypten an und gilt als eine Mitbegründerin der Ägyptischen Feministischen Union (Egyptian Feminist Union). Nabarāwī ist wahrscheinlich die erste Frau, die den französischen Begriff „féministe“ von 1880 wiederentdeckte und seine Verwendung in seiner modernen Interpretation förderte. Außerdem gilt Nabarāwī als erste Frau, die zur Gründung des östlichen Frauenkongress aufrief, welcher 1930 von Nūr Hamāda in Damaskus gegründet wurde. Neben ihrem feministischen und politischen Engagement war Nabarāwī als Journalistin tätig und blieb im Laufe von 15 Jahren die Chefredakteurin der in Französisch herausgegebene feministischen Zeitschrift L’Egyptienne der EFU. Am 24. Februar 1985 ist Nabarawi in Ägypten gestorben.
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Quellen
- Saiza NabarawiGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · vi.wikipedia.org
- سيزا نبراويGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · ar.wikipedia.org
- سيزا نبراوىGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · arz.wikipedia.org
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