Christian Frederik Lütken

  • Fame39,8
  • Momentum0,0
  • Wikipedia126
QuellenbasiertAbsteigend
Lebte 1827–1901, im Alter von 74
WissenschaftlerWissenschaftler
  • Wikipedia
    12 Sprachen
    Präsenz über Sprachen hinweg
  • Epoche
    1827–1901
    Alter 74
  • Auszeichnungen
    3
    recognised works
Zusammenfassung
Aktualisiert 21.07.2026

Christian Frederik Lütken (* 7. Oktober 1827 in Sorø; † 6. Februar 1901) war ein dänischer Zoologe und Paläontologe. Lütken war der Sohn des Professors Johann Christian Lütken (1791–1856) und studierte Zoologie in Kopenhagen bei Japetus Steenstrup (1813–1897), den er noch von Sorø kannte. Das wurde unterbrochen durch Teilnahme als Freiwilliger in der Niederschlagung der Schleswig-Holsteinischen Erhebung (Schlacht bei Idstedt) als Offizier, was er bis 1852 blieb. 1853 erwarb er den Magister-Grad. Danach war er Assistent von Steenstrup am Zoologischen Museum der Universität Kopenhagen und wurde 1857 über Echinodermen (Stachelhäuter) aus Grönland promoviert. Zunächst befasste er sich mit niederen Tieren, ab 1882 war er Kurator für Wirbeltiere. Nach Steenstrups Emeritierung wurde er 1885 Professor für Zoologie und Direktor des Museums. Als er seine Professur 1899 wegen einer Erkrankung aufgeben musste, wurde Frederik Estrup Jungersen (1854–1917) sein Nachfolger. 1878 bis 1886 hielt er auch Vorlesungen am Polytechnikum in Kopenhagen. Lütken befasste sich mit mariner Fauna, insbesondere Stachelhäutern und Fischen. Er befasste sich aber auch mit Herpetologie und schrieb mit Johannes Theodor Reinhardt (1816–1882) ein Buch über Amphibien und Reptilien in Brasilien und beide erstbeschrieben einige Reptilien aus Südamerika. Er veröffentlichte auch über brasilianische Fische, parasitische Krebse, Delphine und vieles mehr, war Verfasser populärwissenschaftlicher Werke und von Lehrbüchern. Für die erste dänische Tiefsee-Expedition mit der Ingolf (1895 und 1896), die er angeregt hatte, bearbeitete er die Fische. Er war Ritter vom Danebrog-Orden. 1897 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die Russische Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg aufgenommen.

Hier zu finden

Plattformen

Noch keine Plattformen verknüpft.

In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Absteigend
39,8
Zusammengesetzt aus Suchnachfrage, Erwähnungen, Reichweite und Vernetzung.
Score-Bestandteile
Historisch10,7
Quellenzuverlässigkeit60,0
Vollständigkeit60,0
Globaler Rang
Rang im Land
Rang in der Kategorie
Belege

Quellen