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Clément Mouhot

Frankreich · Akademiker · Geboren 1978 · Alter 48

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Clément Mouhot (* 19. August 1978 in Paris) ist ein französischer Mathematiker, der sich mit partiellen Differentialgleichungen und stochastischen Prozessen mit Anwendungen in der statistischen Physik befasst.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Auszeichnungen

Adams Prize2016
Whitehead Prize2014

Zur Person

Clément Mouhot (* 19. August 1978 in Paris) ist ein französischer Mathematiker, der sich mit partiellen Differentialgleichungen und stochastischen Prozessen mit Anwendungen in der statistischen Physik befasst. Mouhot studierte an der Universität Lyon und der École normale supérieure de Lyon (ENS Lyon) mit der Agrégation in Mathematik 2001 und wurde 2004 an der ENS Lyon bei Cedric Villani promoviert (Etude mathématique de quelques équations cinétiques collisionnelles). Danach forschte er für das CNRS an der Universität Paris-Dauphiné und 2009/10 an der École normale supérieure in Paris. 2010 habilitierte er sich an der Universität Paris VI und wurde im selben Jahr Reader an der Universität Cambridge. Dort ist er seit 2013 Professor und seit 2012 Fellow des King’s College. Er befasst sich mit partiellen Differentialgleichungen, Funktionalgleichungen und stochastischen Prozessen mit Anwendungen in der statistischen Physik (Physik verdünnter Gase, Boltzmann-Gleichung u. a.), Plasmaphysik (Landau-Dämpfung mit Villani), Dynamik von Galaxien, offenen Quantensystemen, granularer Materie. Nachdem sein Doktorvater Villani mit Mitarbeitern in den 2000er Jahren große Fortschritte bei der strengen Behandlung der Relaxation zum Gleichgewicht im Rahmen des H-Theorems von Ludwig Boltzmann machte, erzielte Mouhot Fortschritte bei der Abschätzung des (exponentiellen) zeitlichen Verlaufs dieser Annäherung, zum Beispiel im Fall des Gases harter Kugeln. Er befasste sich auch mit dem Programm von Mark Kac (1956) in der kinetischen Theorie (der die Boltzmanngleichung aus Markow-Sprungprozessen in einem Modell von Stößen in einem Vielteilchensystem mit ununterscheidbaren Teilchen ableitete). Dabei bewies er eine Vermutung von Kac über den Molekularfeld-Grenzfall der Theorie. 2016 hielt er einen Plenarvortrag auf dem Europäischen Mathematikerkongress in Berlin (DeGiorgi-Nash-Moser and Hörmander theories: new interplays). 2014 erhielt er den Whitehead-Preis und 2015 den Adams Prize. Außerdem erhielt er den Grand Prix Madame Victor Noury der Académie des sciences. 2019 wurde ein Asteroid nach ihm benannt: (335306) Mouhot. Er ist Mitherausgeber des Journal of Statistical Physics und der Communications in Mathematical Physics.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Frankreich
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
lebend
Daten
Geboren 1978 · Alter 48

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