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Daniel Frank Walls

Neuseeland · Wissenschaftler · Lebte 1942 bis 1999 · im Alter von 56

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Daniel Frank Walls (* 1942 in Neuseeland; † 12. Mai 1999 in Auckland) war ein neuseeländischer theoretischer Physiker, der sich mit Quantenoptik befasste. Walls studierte Physik an der University of Auckland und wurde 1969 an der Harvard University bei Roy J. Glauber promoviert.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1999Gestorben12. Mai 19991995IOP Dirac MedalAuszeichnung1992Fellow of the Royal SocietyAuszeichnung1990Einstein Prize for Laser ScienceAuszeichnung1988Hector MedalAuszeichnung1981Fellow of the Royal Society Te ApārangiAuszeichnung1942Geboren13. September 1942

Fotos 1

Auszeichnungen

IOP Dirac Medal1995
Fellow of the Royal Society1992
Einstein Prize for Laser Science1990
Hector Medal1988
Fellow of the Royal Society Te Apārangi1981
Fellow of the American Physical Society
Fellow of the Optical Society
Fellow of the Australian Psychological Society
Fellow of the New Zealand Institute of Physics
Fellow of the Institute of Physics

Zur Person

Daniel Frank Walls (* 1942 in Neuseeland; † 12. Mai 1999 in Auckland) war ein neuseeländischer theoretischer Physiker, der sich mit Quantenoptik befasste. Walls studierte Physik an der University of Auckland und wurde 1969 an der Harvard University bei Roy J. Glauber promoviert. Als Post-Doktorand war er in Auckland und Stuttgart und ab 1972 Senior Lecturer an der University of Waikato, wo er 1980 Professor wurde. Ab 1987 war er Professor für theoretische Physik an der University of Auckland. Er starb mit 57 Jahren an Krebs. Er war ein führender Theoretiker nichtklassischer Eigenschaften von Licht (Quantenoptik). Mit seinem Studenten Howard Carmichael sagte er 1976 Photon Antibunching voraus und zeigte die Möglichkeit seiner Erzeugung (unabhängig von Leonard Mandel und anderen, die den Effekt zuerst 1977 beobachteten) und er war ein Pionier in der Theorie von Squeezed Light (wörtlich Gequetschtes Licht), das heißt Licht in dem zum Beispiel nur sehr geringe Amplituden-Fluktuationen vorkommen, dafür die Phase stark fluktuiert (nach der Unbestimmtheitsrelation Amplitude-Phase) und umgekehrt. Er leistete auch wichtige Beiträge zum Quanten-Meßprozess, zum Beispiel Experimente vom Schrödinger-Katzen-Typ (Überlagerung makroskopischer Wellenfunktionen) und Quantum-Nondemolition-Measurements (QND, zerstörungsfreie Quantenmessung), ursprünglich in den 1970er Jahren bei Gravitationswellenexperimenten vorgeschlagen (durch Braginsky u. a.), von Walls und andere auf die Quantenoptik übertragen. Später befasste er sich mit Bose-Einstein-Kondensaten (BEC), wie die Interferenz quantisierter Wirbel und Josephson-gekoppelte BEC. 1981 wurde er Fellow der Royal Society of New Zealand und 1992 der Royal Society. 1990 erhielt er den Einstein Prize for Laser Science und 1995 die Dirac-Medaille (IOP). Er war Fellow der American Physical Society.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Neuseeland
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
verstorben
Daten
Lebte 1942 bis 1999 · im Alter von 56

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