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Edgar Shannon Anderson

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Lebte 1897–1969, im Alter von 72United States
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  • Epoche
    1897–1969
    Alter 72
  • Auszeichnungen
    3
    recognised works
Zusammenfassung
Aktualisiert 25.08.2026

Edgar Shannon Anderson (* 9. November 1897 in Forrestville, New York; † 18. Juni 1969) war ein US-amerikanischer Botaniker und Genetiker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „E.S.Anderson“. Anderson wuchs in East Lansing in Michigan auf, studierte ab 1914 am Michigan State College Botanik und ab 1919 an der Harvard University (Bussey Institution), an der er 1922 in landwirtschaftlicher Genetik bei Edward Murray East promoviert wurde. Danach war er als Genetiker am Missouri Botanical Garden und Assistant Professor für Botanik an der Washington University in St. Louis. 1929 war er in England, wo er mit Ronald Fisher und J. B. S. Haldane zusammenarbeitete. Damals untersuchte er geographische Variationen von Iris versicolor. Ab 1931 war er wieder in den USA und am Arnold-Arboretum der Harvard University, wo er mit dem Genetiker Karl Sax arbeitete. Ab 1935 war er wieder in Missouri und wurde dort 1937 Engelmann Professor für Botanik an der Washington University. 1954 war er kurze Zeit Direktor des Missouri Botanical Garden, kehrte dann aber auf seinen Lehrstuhl zurück. 1967 ging er in den Ruhestand. 1941 hielt er die Jesup Lectures an der Columbia University über die Rolle der Genetik in der Pflanzensystematik. Er war ein Spezialist für Mais-Sorten und deren Geschichte. Sein Buch Introgressive Hybridization von 1949 war ein wesentlicher Beitrag zur Genetik in der Botanik. Bei der Untersuchung der Hybridisierung von Pflanzen fand er einen Trend zur Hybridisierung von Habitaten: in von Menschen gestörter Umgebung setzten sich besonders die Kreuzungen durch, deren Eltern verschiedene Anpassungsvorteile an die neue Umgebung mitbrachten. Dabei untersuchte er zum Beispiel Varianten von Iris im Mississippi-Delta. Edgar Anderson war Fellow der American Academy of Arts and Sciences (1934), Mitglied der National Academy of Sciences und Präsident der Botanical Society of America. Anderson erhielt 1958 die Darwin-Wallace-Medaille.

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