Emma Louisa Turner

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Lebte 1867–1940, im Alter von 73United Kingdom
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  • Epoche
    1867–1940
    Alter 73
  • Auszeichnungen
    1
    recognised work
Zusammenfassung
Aktualisiert 22.07.2026

Emma Louisa Turner (auch E. L. Turner) (* 9. Juni 1867 in Langton Green, Tunbridge Wells; † 13. August 1940 in Cambridge) war eine englische Ornithologin und gilt als Pionierin der Vogelfotografie. Nach ihrer Bekanntschaft mit dem Naturfotografen Richard Kearton begann Turner im Alter von 34 Jahren mit der Fotografie. Sie trat 1901 der Royal Photographic Society (RPS) bei. Ab 1904 hielt sie Vorträge, die sie mit ihren selbst fotografierten Dias illustrierte. Ab 1908 war sie als professionelle Dozentin anerkannt. Turner verbrachte jährlich einige Zeit in der englischen Grafschaft Norfolk. 1911 konnte sie anhand ihrer Aufnahmen einer nistenden Rohrdommel, die seit dem späten 19. Jahrhunderts als ausgerottet galt, den ersten Beweis der erneuten Besiedlung dieser Vogelart erbringen. Es folgten zahlreiche ornithologische Reisen durch das Vereinigte Königreich und ins Ausland. Neben zahlreichen Artikeln in Zeitschriften und Magazinen schrieb Turner acht Bücher. Für das Bild eines Haubentauchers wurde sie mit der Goldmedaille der RPS ausgezeichnet. Turner wurde als eine der ersten Frauen in die naturforschende Wissenschaftsgesellschaft Linnean Society of London aufgenommen. Trotz ihres fehlenden Hochschulabschlusses war sie Ehrenmitglied der British Federation of University Women. Zwei Jahre vor ihrem Tod erblindete Turner.

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Score-Bestandteile
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Belege

Quellen