Endre Kabos

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Lebte 1906–1944, im Alter von 38
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  • Epoche
    1906–1944
    Alter 38
Zusammenfassung
Aktualisiert 18.08.2026

Endre Kabos [ˈɛndrɛ ˈkɒboʃ] (* 5. November 1906 in Großwardein, Österreich-Ungarn; † 4. November 1944 in Budapest, Ungarn) war ein ungarischer Säbelfechter. Auf Vereinsebene focht er für VAC (1926–1930), Tisza István VC (1930–1934) und Újpesti TE. Kabos nahm an den Olympischen Sommerspielen 1932 in Los Angeles und 1936 in Berlin teil. Bei beiden Spielen wurde er mit dem ungarischen Team Olympiasieger im Mannschaftswettkampf, in den Einzelwettbewerben errang er 1932 die Bronze- und 1936 die Goldmedaille. Darüber hinaus wurde er in den Jahren 1933, 1934 und 1936 jeweils Einzel- und Mannschaftsweltmeister im Säbelfechten. Bei den Europameisterschaften konnte er 1933 und 1934 den Einzel- sowie 1931, 1933, 1934 und 1935 den Mannschaftstitel erringen. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft wurde er im Zweiten Weltkrieg in ein Arbeitslager deportiert. Er starb, als die Margaretenbrücke in Budapest am 4. November 1944 versehentlich gesprengt wurde. Im Jahr 1986 wurde er in die International Jewish Sports Hall of Fame in Netanja aufgenommen. Am Berliner Olympiastadion befindet sich eine Gedenktafel für Endre Kabos. Motive seines Lebens wurden im Film „Ein Hauch von Sonnenschein“ (1999) von Regisseur István Szabó aufgegriffen.

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In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Unverändert
50,2
Zusammengesetzt aus Suchnachfrage, Erwähnungen, Reichweite und Vernetzung.
Score-Bestandteile
Momentum0,5
Historisch20,5
Quellenzuverlässigkeit60,0
Vollständigkeit60,0
Globaler Rang
Rang im Land
Rang in der Kategorie
Belege

Quellen