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Ernst Jandl

Österreich · Schriftsteller · Lebte 1925 bis 2000 · im Alter von 74

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Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2000Gestorben9. Juni 20001999Kiddo LeespluimAuszeichnung1995Grand Gold Decoration of StyriaAuszeichnungOrder of Honour (Styria)Auszeichnung1993Kleist PrizeAuszeichnung1990Peter-Huchel-PreisAuszeichnung1988Deutscher KleinkunstpreisAuszeichnung1986Medal of Honor for the City of ViennaAuszeichnung1985Preis der deutschen SchallplattenkritikAuszeichnung1984Grand Austrian State PrizeAuszeichnung1982Anton Wildgans PrizeAuszeichnungManuskripte AwardAuszeichnung1978Österreichischer Kunstpreis für LiteraturAuszeichnung1976City of Vienna Literature PrizeAuszeichnung1969Hörspielpreis der KriegsblindenAuszeichnung1925Geboren1. August 1925

Fotos 1

Auszeichnungen

Kiddo Leespluim1999
Great Golden Medal of Honour for Services to the Republic of Austria1996
Grand Gold Decoration of Styria1995
Friedrich-Hölderlin-Preis1995
Order of Honour (Styria)1995
Kleist Prize1993
Austrian Decoration for Science and Art1990
Peter-Huchel-Preis1990
Deutscher Kleinkunstpreis1988
Kassel Literary Prize1987
Medal of Honor for the City of Vienna1986
Preis der deutschen Schallplattenkritik1985
Grand Austrian State Prize for Literature1984
Georg Büchner Prize1984
Grand Austrian State Prize1984
Anton Wildgans Prize1982
Manuskripte Award1982
Mülheimer Dramatikerpreis1980
Österreichischer Kunstpreis für Literatur1978
City of Vienna Literature Prize1976
Georg-Trakl-Preis für Lyrik1974
Hörspielpreis der Kriegsblinden1969

Im Umfeld

Geschwister: Hermann Jandl

Zur Person

Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Jazz-Musikern. Jandls erste Veröffentlichungen wurden zu ihrer Zeit als kulturelle Provokation empfunden und führten mehrfach zu Eklats. Lange Zeit fand sich kein Verlag, der seine experimentelle Lyrik herausgeben wollte. Ab Mitte der 1960er Jahre stellten sich erste schriftstellerische Erfolge ein, die Anerkennung als einer der bedeutendsten Lyriker seiner Zeit und zahlreiche Ehrungen in seiner Heimat Österreich und dem gesamten deutschen Sprachraum folgten aber erst spät in Jandls Karriere. Bis zu seiner vorzeitigen Pensionierung aus gesundheitlichen Gründen arbeitete er im Hauptberuf als Lehrer. Jandl lebte mit der Lyrikerin Friederike Mayröcker zusammen. Er stand der Wiener Gruppe nahe und gehörte zu den Initiatoren der Grazer Autorenversammlung, deren Präsidentschaft er 1983 übernahm.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Österreich
Kategorie
Schriftsteller
Art
Schriftsteller / Autor
Status
verstorben
Daten
Lebte 1925 bis 2000 · im Alter von 74

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