Rufus Festus

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Zusammenfassung
Aktualisiert 29.06.2026

Rufus Festus († 380) war ein spätantiker Beamter und Geschichtsschreiber. Festus bekleidete unter Kaiser Valens (364–378) das Amt des magister memoriae und erlangte wohl den Rang eines vir clarissimus, d. h. den Senatorenrang. Er verfasste eine Kurzdarstellung der römischen Geschichte (Breviarium rerum gestarum populi Romani) von den sagenhaften Anfängen der Stadt bis in die 360er Jahre. Festus, der kein Christ war, scheint (wie zuvor Eutropius) von Kaiser Valens mit der Abfassung des Werkes beauftragt worden zu sein. Er schrieb ein sehr einfaches, aber recht gutes Latein. Es wird angenommen, dass ihm unter anderem Eutrops erhaltene Breviarium und die Enmannsche Kaisergeschichte als Quellen gedient haben. Obwohl das kurze Werk, das erst in der Neuzeit in dreißig Kapitel unterteilt wurde, einige wichtige Informationen enthält und insgesamt als etwas zuverlässiger gilt als das wenig früher entstandene ähnliche, aber sprachlich weitaus anspruchsvollere Werk des Aurelius Victor, und obwohl es insbesondere der populären, von einem anonymen Autor stammenden Epitome de Caesaribus vorzuziehen ist, wird es von der althistorischen Forschung bislang eher stiefmütterlich behandelt.

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Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

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Score-Bestandteile
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Belege

Quellen