Francis Galton

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QuellenbasiertDurchbruch
Lebte 1822–1911, im Alter von 89United Kingdom
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  • Epoche
    1822–1911
    Alter 89
  • Auszeichnungen
    9
    recognised works
Zusammenfassung
Aktualisiert 28.08.2026

Sir Francis Galton [ˈfɹɑːnsɪs ˈɡɔːltən] (* 16. Februar 1822 in Sparkbrook, Birmingham; † 17. Januar 1911 in Haslemere, Surrey) war ein britischer Naturforscher und Schriftsteller. Galton – ein Cousin von Charles Darwin und, wie dieser, ein Enkel von Erasmus Darwin – prägte 1904 den Ausdruck „Eugenik“, er gilt als einer der Väter der Eugenik. Durch seine Vielseitigkeit machte er sich in verschiedenen Disziplinen einen Namen. Er war als Geograph und Afrikaforscher tätig, entwickelte als Meteorologe unter anderem die erste Wetterkarte und beschäftigte sich mit der Vererbungslehre, insbesondere mit der Vererbung der Intelligenz und des Talents, wobei seine Arbeit Hereditary Genius von 1869 in weiten Teilen der intellektuellen Welt wahrgenommen wurde. Laut Aussage seines Freundes Karl Pearson sei „die Verbesserung der menschlichen Rasse“ sein Ziel gewesen. Im Zusammenhang mit seinen Untersuchungen führte er verschiedene statistische Methoden ein, z. B. prägte er den Begriff Regression (inkl. Regression zur Mitte) 1889 beim Studium der Vererbung und wendete zusammen mit Pearson erstmals den Begriff Korrelationskoeffizient an. Neben seiner prominenten Rolle in der Entwicklung der Eugenik, die er als Forschungsgebiet und semantisch als Begriff entwickelte, gilt Galton auch als Vater der Daktyloskopie, als ein Mitbegründer der Differenzialpsychologie und – zusammen mit Wilhelm Wundt – der experimentellen Psychologie. Im Jahr 1879 veröffentlichte er die erste Studie zu Wortassoziationen. Weiterhin ist er Entwickler und Namensgeber des Galtonbretts, eines Modells zur Demonstration von Wahrscheinlichkeitsverteilungen, und der Galtonpfeife, eines Instrumentes zur Erzeugung extrem hoher Töne. Insgesamt schrieb er über 340 Artikel und Bücher. Er wurde 1909 zum Ritter geschlagen.

Voice

In ihren eigenen Worten

Belegte, datierte Zitate von Francis Galton

Francis Galton
sagte
What nature does blindly, slowly, and ruthlessly, man may do providently, quickly, and kindly. As it lies within his power, so it becomes his duty to work in that direction.
"Eugenics: Its Definition, Scope, and Aims"; The American Journal of Sociology, Volume X (July 1904)
Francis Galton
sagte
[T]hough anthropometry owes an immense debt to Quetelet, we must be careful not to follow his principles and methods blindfold.
New foreword to the 2nd Ed. of Hereditary Genius (1892).
Francis Galton
sagte
I do not plead guilty to a shallow view of human nature, when I propose to apply, as it were, a foot-rule to its heights and depths.
"Measurement of Character". Popular Science Monthly, Volume 25 (October 1884)
Francis Galton
sagte
The long period of the dark ages... is due... in a very considerable degree, to the celebacy enjoined by religious orders on their votaries.
pp. 357-358.
Francis Galton
sagte
There is a steady check in an old civilisation upon the fertility of the abler classes: the improvident and unambitious are those who chiefly keep up the breed.
p. 414
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In Zahlen

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Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
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Quellen

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