212.599 Profile im Ranking

Francisco Franco

Spanien · Politiker · Lebte 1892 bis 1975 · im Alter von 82

Francisco Franco wird in 117 Sprachen etwa 8.198 Mal am Tag gelesen.

Ein typischer Tag, 30 Tage bis 23. Oktober 2026

Der mittlere Tag der gezählten Tage, damit eine Nachrichtenwoche ihn nicht verschieben kann. Die Linie darunter zeigt die letzten 398 Tage, ein Punkt pro Tag.

Stimmt etwas nicht?
Vergleichen

Francisco Franco Bahamonde [fɾanˈθisko ˈfɾaŋko βa.aˈmonde] (* 4. Dezember 1892 in Ferrol; † 20. November 1975 in Madrid) war ein spanischer General und Diktator. Er war von 1936 bis zu seinem Tod Caudillo („Führer“) und Generalísimo („Generalissimus“) von Spanien.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

202550. Todestag am 20. November.20. November 20251975Gestorben20. November 19751973Grand Cordon of the Supreme Order of the ChrysanthemumAuszeichnung1971Battle of Lepanto 4th Centenary MedalAuszeichnung1962Grand Cross of the Sash of the Three OrdersAuszeichnung1941Grand Cross of the Royal and Military Order of Saint HermenegildAuszeichnung1940Knight Grand Cross with Collar of the Order of Alfonso XAuszeichnung1939Knight Grand Cross of the Order of Saint FerdinandAuszeichnungWar Grand CrossAuszeichnung1936Ernannt: Head of State of SpainAmt1. Oktober 1936 bis 20. November 1975Ernannt: Head of government of SpainAmt28. September 1936 bis 9. Juni 19731935Ernannt: Chief of Staff of the ArmyAmt19. Mai 1935 bis 23. Februar 1936Knight Grand Officer of the Order of Saint HermenegildAuszeichnung1934Grand Cross of the Cross of Military Merit with White DecorationAuszeichnung1933Ernannt: Capitán general de las Islas BalearesAmt12. Februar 1933 bis 15. Februar 19351930Commander of the Legion of HonourAuszeichnung1926Cross of Naval Merit with red badgeAuszeichnung1922Military Medal of SpainAuszeichnung1914Royal and Military Order of Maria ChristinaAuszeichnung1912Cross of Military Merit with Red DecorationAuszeichnung1892Geboren4. Dezember 1892

Fotos 11

Auszeichnungen

Grand Cordon of the Supreme Order of the Chrysanthemum1973
Battle of Lepanto 4th Centenary Medal1971
Grand Cross of the Sash of the Three Orders1962
Supreme Order of Christ1954
Grand Cross of the Royal and Military Order of Saint Hermenegild1941
Knight Grand Cross with Collar of the Order of Alfonso X1940
Knight Grand Cross of the Order of Saint Ferdinand1939
War Grand Cross1939
Grand Collar of the Military Order of the Tower and Sword1939
Knight Grand Officer of the Order of Saint Hermenegild1935
Grand Cross of the Cross of Military Merit with White Decoration1934
Commander of the Legion of Honour1930
Cross of Naval Merit with red badge1926
Medal of Suffering for the Fatherland1925
Military Medal of Spain1922
Royal and Military Order of Maria Christina1914
Cross of Military Merit with Red Decoration1912
Imperial Order of the Yoke and Arrows
Grand Cross of the Aeronautical Merit - White Decoration
Cross of the Royal and Military Order of Saint Hermenegild
Order of the Medhauia
Melilla Medal (Military)
Campaigns Commemorative Medal
Order of the Most Holy Annunciation
Knight Grand Cross of the Order of Saints Maurice and Lazarus
Knight grand cross of the order of the crown of Italy
Order of the German Eagle
Order of Rama
Grand Cross of the Order of the Legion of Honour (Philippines)
Order of Sikatuna
Order of the Liberator General San Martín
Order of Bernardo O'Higgins
Grand Cross of the special class of the Order of Boyacá
National Order of Merit
Order of the Seal of Solomon
National Order of Honour and Merit
Supreme Order of the Renaissance
Military Order of Ayacucho
Grand Cross of the Military Order of Avis

Familie

Ist das die ganze Familie?

Gezeichnet werden nur Verwandte, die hier ein Profil haben. Eine Familie kann also größer sein als die Zeichnung. Eine Linie kann auch falsch sein.

Diese Familie korrigieren

Zur Person

Francisco Franco Bahamonde [fɾanˈθisko ˈfɾaŋko βa.aˈmonde] (* 4. Dezember 1892 in Ferrol; † 20. November 1975 in Madrid) war ein spanischer General und Diktator. Er war von 1936 bis zu seinem Tod Caudillo („Führer“) und Generalísimo („Generalissimus“) von Spanien. Unter seiner Führung putschten konservative, monarchistische und faschistische Militärs mit maßgeblicher und massiver militärischer Unterstützung des faschistischen Königreiches Italien und des nationalsozialistischen Deutschen Reichs ab Juli 1936 gegen die im Februar 1936 demokratisch gewählte republikanische Regierung Spaniens. Bis 1939 hielt sein Kampf gegen die Demokratie an. Zuvor hatte Franco als Militär bis 1931 unter der Monarchie und später in der Zweiten Spanischen Republik eine langjährige Karriere absolviert und war am 3. Februar 1926 zum General ernannt worden. Seine Offizierslaufbahn begann 1912 und war durch die Niederschlagung mehrerer Aufstände geprägt. Als Legionär war Franco 1926 maßgeblich für die Zerschlagung der aufständischen Rif-Republik im westlichen Nordafrika verantwortlich, 1933 konnte er als Berater verschiedener Kriegsminister eine anarchistische Revolution unterbinden und 1934 im Fürstentum Asturien einen Bergarbeiterstreik beenden, was ihm die Anerkennung rechter und monarchistischer Kreise einbrachte und einen schnellen politischen Aufstieg als Führer der Nationalisten ermöglichte. Seine Erfolge in Afrika in den 1920er Jahren verschafften ihm in Spanien zumindest bis 1934 enorme Popularität. 1935 wurde er zum Generalstabschef des Heeres ernannt. Franco regierte nach seinem Militärputsch, der 1936 den Spanischen Bürgerkrieg auslöste, ab 1939 diktatorisch. Er ließ in seinen ersten Herrschaftsjahren im Zuge einer nationalistischen und traditionalistischen Doktrin Autonomiebestrebungen in den spanischen Regionen unterdrücken, mehrere hunderttausend vermeintliche und tatsächliche Gegner exekutieren und rund 1,5 Millionen politische Häftlinge in insgesamt 190 verschiedene Konzentrationslager internieren. In den afrikanischen Kolonien entrechtete er während des Zweiten Weltkriegs kurzzeitig Teile der Einheimischen, förderte die Einwanderung spanischer Siedler, baute die koloniale Verwaltung weiter aus und genehmigte den Gebieten nur begrenzt politische Selbstbestimmung. Sein Herrschaftssystem wird ebenso wie die zugrundeliegende Ideologie als Franquismus bezeichnet und lässt sich in die Phasen primer franquismo (die Jahre 1939-1959), segundo franquismo (1959-1969) und tardofranquismo (1969-1975) unterteilen. 1947 führte er in Spanien gesetzlich die Monarchie wieder ein, ohne allerdings einen König zu ernennen. Franco blieb bis zu seinem Tode insgesamt 39 Jahre lang als Regent Staatsoberhaupt und bis 1973 Regierungschef des Königreiches Spanien. Während er im Zweiten Weltkrieg die Neutralität seines Landes wahren konnte und sich weigerte, auf der Seite der Achsenmächte in den Krieg einzutreten, gehörte er im Kalten Krieg zu den führenden europäischen antikommunistischen Persönlichkeiten und verfolgte eine restriktive Außenpolitik gegenüber der Sowjetunion und deren Satellitenstaaten. Als nomineller Oberbefehlshaber der Spanischen Streitkräfte führte er in den Kolonien Ifni (Ifni-Krieg) und Spanisch-Sahara (Grüner Marsch) zwei Kolonialkriege gegen das aufstrebende Königreich Marokko und trat bis 1968/69 entschlossen der Dekolonisation der spanischen Besitzungen des afrikanischen Kontinentes entgegen. Die symbolische Intervention Spaniens im Koreakrieg und im späteren Vietnamkrieg zugunsten der Vereinigten Staaten, die sich mit wirtschaftlicher und politischer Unterstützung in den späten 1950er Jahren revanchierten, beendete die seit dem Ende des Weltkrieges anhaltende erzwungene Isolierung Spaniens und legitimierte das Franco-Regime international. Die 1940er und 50er unter Franco waren von sehr niedriger Produktion in Industrie und Landwirtschaft geprägt. Mit Geldüberweisungen emigrierter Spanier, vervielfachten Einnahmen aus dem aufkommenden Massentourismus und der kontrollierten Öffnung für Investitionen und Handel industrialisierte sich Spanien jedoch ab den 1960ern mit erheblichem Wachstum unter anderem im Stahl-, Bau- und Textilbereich. Am 22. Juli 1969 ernannte Franco den späteren König Juan Carlos I. zu seinem Nachfolger. Als strategischer Partner der Vereinigten Staaten in Südamerika hatte das franquistische Spanien in den letzten Jahren einen großen Einfluss auf die dortigen Diktaturen (beispielsweise in Chile unter Augusto Pinochet) und diente vielfach als Vorbild. Dennoch befand sich die spanische Diktatur in ihren späteren Jahren in einer innenpolitischen Krise. Die sich seit 1973 rasch zuspitzende politische, soziale und militärische Krise und die Rivalitäten der einzelnen Flügel innerhalb der seit April 1937 bestehenden Staatspartei Falange Española Tradicionalista y de las JONS untergruben auch Francos persönliche Diktatur. Um die Krise zu lösen, übernahm er wieder den vollen Oberbefehl über alle drei Teilstreitkräfte und konnte als Militärdiktator einen möglichen Umsturz von rechten Renegaten oder Regimegegnern verhindern. Nach Francos Tod im November 1975 begann die Übergangsphase vom Franquismus zu einer parlamentarischen Monarchie westlichen Musters (Transición). Am 15. Juni 1977 wählte Spanien zum ersten Mal seit 1936 in freien allgemeinen Wahlen ein Parlament. Nach der Absetzung des franquistischen Ministerpräsidenten Carlos Arias Navarro durch Juan Carlos I. wurde Adolfo Suárez neuer Ministerpräsident Spaniens und beendete das diktatoriale Regime Francos endgültig. Die Aufarbeitung der fast 40-jährigen Herrschaft Francos begann aber erst in den 2000er Jahren. Auch deshalb wirken in Spanien der Franquismus und die jahrzehntelange Glorifizierung der Persönlichkeit Francos durch einen in der spanischen Geschichte einzigartigen Personenkult politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich bis heute nach.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Spanien
Kategorie
Politiker
Art
Politiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1892 bis 1975 · im Alter von 82

Fame.am misst Signale öffentlicher Sichtbarkeit. Es misst nicht den Wert eines Menschen, Talent, Moral oder Glaubwürdigkeit.