Gertrude Stein

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Lebte 1874–1946, im Alter von 72United States
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    Präsenz über Sprachen hinweg
  • Epoche
    1874–1946
    Alter 72
  • Bekannt für
    Paris Was a Woman
    1996
Zusammenfassung
Aktualisiert 06.09.2026

Gertrude Stein (geboren 3. Februar 1874 in Allegheny West in Pittsburgh, Pennsylvania; gestorben 27. Juli 1946 in Neuilly-sur-Seine bei Paris) war eine amerikanische Schriftstellerin, Verlegerin und Kunstsammlerin. Sie ließ sich 1903 in Paris nieder und teilte ihren berühmten, mit zeitgenössischer Kunst ausgestatteten Salon in der 27 rue de Fleurus zuerst mit ihrem Bruder, dem Kunstsammler und -kritiker Leo Stein, und ab 1913 mit ihrer Lebensgefährtin Alice B. Toklas. Auf Steins Einladungen hin trafen sich dort zu der Zeit unbekannte Persönlichkeiten der künstlerischen Avantgarde wie Pablo Picasso, Henri Matisse, Georges Braque und Juan Gris, deren Werke die Geschwister Stein erwarben. Nach dem Ersten Weltkrieg, ab den frühen 1920er Jahren, suchten junge US-amerikanische Schriftsteller der Moderne wie beispielsweise F. Scott Fitzgerald, Sherwood Anderson und Ernest Hemingway den Salon auf, deren literarisches Werk vom experimentellen Schreibstil Steins beeinflusst wurde. Gertrude Stein zählt wie Virginia Woolf zu den ersten Frauen der klassischen literarischen Moderne. Sie schrieb experimentelle Romane, Novellen, Essays, Gedichte, literarische Porträts und Bühnenwerke, in denen sie sich über sprachliche und literarische Konventionen hinwegsetzte, sodass viele Kritiker und Leser ihr Werk als zu schwierig empfanden, sich darüber belustigten oder es ignorierten. Erst ihr mehr im konventionellen Stil verfasstes Buch The Autobiography of Alice B. Toklas, 1933 in New York veröffentlicht, erreichte einen hohen Bekanntheitsgrad und machte sie zu einer literarischen Berühmtheit. Stein prägte den häufig in Abwandlungen zitierten Satz „Rose is a rose is a rose is a rose“, der aus dem Gedicht Sacred Emily in dem 1922 veröffentlichten Buch Geography and Plays stammt.

Voice

In ihren eigenen Worten

Belegte, datierte Zitate von Gertrude Stein

Gertrude Stein
sagte
Before the flowers of friendship faded friendship faded.
This phrase was used as the title of a work published in 1931, but was originally used in Ch. LXII of A Novel of Thank You, written in
Gertrude Stein
sagte
No sense in no sense innocence of what of not and what of delight.
"Are There Arithmetics" (28 May 1927) [written in 1923]
Gertrude Stein
sagte
One does not get better but different and older and that is always a pleasure.
Letter to F. Scott Fitzgerald (22 May 1925), published in Fitzgerald's The Crack-Up (1945)
Gertrude Stein
sagte
Let me recite what history teaches. History teaches.
If I Told Him: A Completed Portrait of Picasso (1923). First published in Vanity Fair.
Gertrude Stein
sagte
The whole duty of man consists in being reasonable and just...
Manuscript (1903), published in Q.E.D. Book 1, from Q.E.D., and Other Early Writings (1971)
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