Giuseppe Ferrari
Italien · Akademiker · Lebte 1811 bis 1876 · im Alter von 65
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Stimmt etwas nicht?Giuseppe Ferrari (* 7. März 1811 in Mailand; † 1. Juli 1876 in Rom) war ein italienischer Historiker, Philosoph und Politiker. Ferrari studierte in Pavia, wobei er im Studenteninternat Collegio Borromeo wohnte.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Zur Person
Giuseppe Ferrari (* 7. März 1811 in Mailand; † 1. Juli 1876 in Rom) war ein italienischer Historiker, Philosoph und Politiker. Ferrari studierte in Pavia, wobei er im Studenteninternat Collegio Borromeo wohnte. Er lebte dann unabhängig von seinen Studien und begann seine Schriftstellerlaufbahn mit einer Abhandlung über seinen Lehrer, den Philosophen Giovanni Domenico Romagnosi. Es folgten eine Ausgabe der gesammelten Werke Giambattista Vicos (1835) und einige Schriften in französischer Sprache. Seit 1840 arbeitete er als Professor der Literatur in Rochefort. Diesen Posten musste er aber wegen seiner freisinnigen Richtung aufgeben. Im Januar 1842 wurde ihm auf Empfehlung Cousins der philosophische Lehrstuhl an der Universität Straßburg übertragen; aber schon nach 18 Tagen wurde er auch hier auf Betreiben der Ultramontanen abgesetzt. Seine Vorlesungen veröffentlichte er als Idees sur la politique de Platon et d’Aristote (Paris, 1842). Nach der Februarrevolution 1848 wurde er von Carnot wieder in sein Amt eingesetzt. Er wirkte darauf in Bourges, wurde aber hier ebenfalls bald suspendiert und kehrte 1859 nach Italien zurück, wo er nacheinander Professor in Turin und Mailand wurde. Als Mitglied des piemontesischen Parlaments war er ein heftiger Gegner von Cavours Annexionspolitik. Seitdem ununterbrochen Deputierter, starb er 1. Juli 1876 in Rom. Er war Mitglied der Accademia dei Lincei,
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