Gottlob Frege

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Lebte 1848–1925, im Alter von 77Germany
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  • Epoche
    1848–1925
    Alter 77
Zusammenfassung
Aktualisiert 21.06.2026

Friedrich Ludwig Gottlob Frege (* 8. November 1848 in Wismar; † 26. Juli 1925 in Bad Kleinen) war ein deutscher Logiker, Mathematiker und Philosoph. Seine herausragende Leistung auf dem Gebiet der Logik besteht darin, als erster eine formale Sprache und, damit zusammenhängend, formale Beweise entwickelt zu haben. Er schuf dadurch eine wesentliche Grundlage für die heutige Computertechnik und Informatik sowie für formale Methoden in der linguistischen Semantik. Im Bereich der Philosophie waren seine sprachphilosophischen Betrachtungen außerordentlich einflussreich. So unterschied er etwa zwischen der Bedeutung und dem Sinn eines Wortes. Unmittelbar beeinflusst hat er u. a. Rudolf Carnap, der bei ihm studierte, Bertrand Russell und Ludwig Wittgenstein. Frege gilt als einer der hauptsächlichen Wegbereiter der analytischen Philosophie, einer der wichtigsten Strömungen der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Für seine Errungenschaften auf dem Gebiet der formalen Logik und der Grundlagen der Mathematik wurde Frege von Fachkundigen als der ‹größte Logiker des 19. Jahrhunderts› bezeichnet. Logisch-semantische Untersuchungen setzen auch heute den überlieferten Standard in das Werk Freges.

Voice

In ihren eigenen Worten

Belegte, datierte Zitate von Gottlob Frege

Gottlob Frege
sagte
Your discovery of the contradiction caused me the greatest surprise and, I would almost say, consternation, since it has shaken the basis on which I intended to build arithmetic.
"Letter to Bertrand Russel" (1902) in J. van Heijenoort, ed., From Frege to Godel: A Source Book in Mathematical Logic, 1879-1931 (1967)
Gottlob Frege
sagte
A scientist can hardly meet with anything more undesirable than to have the foundations give way just as the work is finished. I was put in this position by a letter from Mr.
Note in the appendix of Grundlagen der Arithmetik (Vol. 2) after Frege had received a letter of Bertrand Russell in which Russell had
Gottlob Frege
sagte
A judgment, for me is not the mere grasping of a thought, but the admission of its truth.
Gottlob Frege (1892). On Sense and Reference, note 7.
Gottlob Frege
sagte
Without some affinity in human ideas art would certainly be impossible; but it can never be exactly determined how far the intentions of the poet are realized.
Gottlob Frege (1892). On Sense and Reference.
Gottlob Frege
sagteundated
I hope I may claim in the present work to have made it probable that the laws of arithmetic are analytic judgments and consequently a priori.
Gottlob Frege (1950 [1884]). The Foundations of Arithmetic. p. 99.
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