Grégory Miermont
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Grégory Miermont (* 16. Juli 1979 in Paris) ist ein französischer Mathematiker, der sich mit Wahrscheinlichkeitstheorie befasst. Miermont studierte 1998 bis 2002 an der École normale supérieure von Paris und wurde 2003 bei Jean Bertoin an der Universität Paris VI (Pierre et Marie Curie) promoviert (Coalescence, Fragmentation et Processus de Lévy et Arbres Aléatoires). 2001/02 war er an der University of California, Berkeley. Von 2004 bis 2009 war er Chargé de recherche des Centre national de la recherche scientifique (CNRS) an der Universität Paris-Süd und der École Normale Supérieure und habilitierte im Jahre 2008 (Arbres, cartes, fragmentationet coalescence aleatoires). Seit 2009 war er Professor an der Universität Paris-Süd. Im Semester 2011/12 war er Gastprofessor an der University of British Columbia in Kanada. Seit 2012 ist er Professor an der École normale supérieure de Lyon. 2009 erhielt er den Rollo-Davidson-Preis. 2012 erhielt er den EMS-Preis. In der Laudatio wurden seine „herausragenden Arbeiten über Skalierungsgrenzwerte zufälliger Strukturen wie Bäume oder ebener Karten“ hervorgehoben und seine „innovative Behandlung von Zufallsmetriken“. Insbesondere bewies er auch asymptotische Formeln für die Anzahl der bipartiten Quadrangulierungen einer Fläche (Zerlegung in ein Vierecksnetz). Diese definieren Brownsche Karten (Brownian Maps) und Miermont bewies 2011 die Konvergenz des Grenzübergangs für solche Zufallskarten (Einbettungen von Graphen in die Sphäre oder andere Flächen). Die Beschäftigung damit hat Verbindungen zu theoretischen Arbeiten über Quantengravitation. 2009 erhielt er den Rollo-Davidson-Preis, 2014 den Doeblin-Preis und 2015 war er Medaillon Lecturer (Compact Brownian Surfaces). Er arbeitete unter anderem mit Jean-François Le Gall und David Aldous zusammen und ist Mitherausgeber der Annales de l’Institut Henri Poincaré (Serie B) und von Probability Theory and Related Fields.
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Quellen
- جريجورى ميرمونتGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · arz.wikipedia.org
- Grégory MiermontGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · de.wikipedia.org
- Grégory MiermontGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · en.wikipedia.org
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