Gregorios Palamas

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Lebte 1296–1359, im Alter von 63
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    1296–1359
    Alter 63
Zusammenfassung
Aktualisiert 09.06.2026

Gregorios Palamas (griechisch Γρηγόριος Παλαμάς; * Ende 1296 oder Anfang 1297 in Konstantinopel; † 14. November 1359 in Thessaloniki) war ein byzantinischer Theologe, Schriftsteller und Erzbischof von Thessalonike. Er wurde 1368 heiliggesprochen und zählt zu den höchsten Autoritäten der orthodoxen Kirchen. Seine Lehre, der Palamismus, war die letzte Weiterentwicklung der orthodoxen Theologie, die für verbindlich erklärt wurde. Ein Hauptmerkmal des Palamismus ist seine Unterscheidung zwischen einem prinzipiell für die Geschöpfe unzugänglichen Wesen Gottes und den Energien Gottes, mit denen Gott sich zu erkennen gebe. Seinem Wesen nach bleibe Gott, selbst wenn er sich willentlich dem Nichtgöttlichen zuwende, immer von seiner eigenen Zuwendung unterschieden und unerkennbar. In seinen Taten hingegen, das heißt in seinen Energien, könne Gott erkannt und erfahren werden. Diese Energien hält Palamas ebenso wie Gottes Wesen für ungeschaffen. Mit der Unterscheidung zwischen Wesen und Energien Gottes und der Behauptung der Ungeschaffenheit der Energien verteidigt Palamas theologisch den sogenannten Hesychasmus, die Gebetspraxis der Athos-Mönche, deren Gemeinschaft er selbst angehörte. Der Hesychasmus geht von der Annahme aus, dass das ungeschaffene Taborlicht vom Menschen geschaut werden könne, womit Gott in seinen Energien wahrnehmbar werde. Palamas’ Gegner meinen dagegen, dass es außerhalb von Gottes ungeschaffenem Wesen nur geschaffene Wirkungen gebe.

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In ihren eigenen Worten

Belegte, datierte Zitate von Gregorios Palamas

Gregorios Palamas
sagte
The soul completely dominated by its desire for spiritual instruction is never sated.
p. 295
Gregorios Palamas
sagte
As the separation of the soul from the body is the death of the body, so the separation of God from the soul is the death of the soul. And this death of the soul is the true death.
p. 296
Gregorios Palamas
sagteundated
Anyone who considers himself guilty before God and repents must believe that the reproach and contempt of others towards him is just and to be endured.
Homilies (Mount Tabor Publishing), p. 13
Gregorios Palamas
sagteundated
A great teacher has said that after the fall our inner being naturally adapts itself to outward forms.
p. 338
Gregorios Palamas
sagteundated
The summit of evil, the crime most natural to the devil, pride, was born of knowledge. But if this is so, how can it be possible that all the passions result from ignorance?
p. 33
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