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Gustave Moynier

Schweiz · Anwälte · Lebte 1826 bis 1910 · im Alter von 83

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Louis Gabriel Gustave Moynier (* 21. September 1826 in Genf; † 21. August 1910 ebenda) war ein Schweizer Jurist und insbesondere in verschiedenen karitativen Organisationen und Vereinen seiner Heimatstadt Genf aktiv.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1910Gestorben21. August 19101901Honorary doctorate from the University of GenevaAuszeichnung1885Honorary doctor at the University of BernAuszeichnung1871Officer of the Legion of HonourAuszeichnung1870Commander of the Friedrich OrderAuszeichnung1826Geboren21. September 1826

Fotos 2

Auszeichnungen

Honorary doctorate from the University of Geneva1901
Honorary doctor at the University of Bern1885
Officer of the Legion of Honour1871
Commander of the Friedrich Order1870
Honorary doctor of the Heidelberg University

Familie

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Zur Person

Louis Gabriel Gustave Moynier (* 21. September 1826 in Genf; † 21. August 1910 ebenda) war ein Schweizer Jurist und insbesondere in verschiedenen karitativen Organisationen und Vereinen seiner Heimatstadt Genf aktiv. Er war Mitbegründer des 1863 entstandenen Internationalen Komitees der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege, das seit 1876 den Namen Internationales Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) trägt. Ein Jahr nach der Gründung des Komitees übernahm er von Guillaume-Henri Dufour das Amt des Präsidenten und hatte es bis zu seinem Tod inne. Durch seine langjährige Tätigkeit als Präsident erwarb er sich grosse Verdienste um die Entwicklung des IKRK in den ersten Jahrzehnten nach der Gründung. Innerhalb des Komitees galt er allerdings als Widersacher Henry Dunants, der mit seinem 1862 erschienenen Buch „Eine Erinnerung an Solferino“ den Anstoss zur Gründung der Rotkreuz-Bewegung gegeben hatte. Darüber hinaus hatte Gustave Moynier entscheidenden Anteil an der Gründung des Institut de Droit international im September 1873, einer wissenschaftlichen Vereinigung zur Weiterentwicklung des internationalen Rechts. Er war somit an der Entstehung von zwei mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Institutionen massgeblich beteiligt, ohne jedoch trotz mehrfacher Nominierung selbst den Preis erhalten zu haben. Zu den zahlreichen Würdigungen seines Wirkens zählten neben verschiedenen rotkreuzspezifischen Ehrungen auch hochrangige staatliche Orden der damaligen Zeit, Mitgliedschaften in Gelehrtengesellschaften und vergleichbaren Organisationen sowie Ehrendoktortitel verschiedener Universitäten in den Bereichen Rechtswissenschaften, Soziologie und Medizin.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Schweiz
Kategorie
Anwälte
Art
Jurist
Status
verstorben
Daten
Lebte 1826 bis 1910 · im Alter von 83

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