Al-Hākim an-Naisābūrī
Schriftsteller · Lebte 933 bis 1014 · wurde 81 Jahre alt
Abū ʿAbdallāh Muḥammad b. ʿAbdallāh b. Ḥamdaweih al-Ḍabbī al-Ḥākim an-Naisābūrī b. Baiyiʿ (arabisch أبو عبدالله محمد بن عبدالله بن حمدويه الضبي الحاكم النيسابوري ابن بييع; geb. 933; gest. 1014) war ein sunnitisch-schāfi'ītischer Hāfiz (Überlieferungsgelehrter) aus Nischapur (im heutigen Iran).
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Enge Verbindungen
Al-Bayhaqi Lernte bei Al-Hākim- Abd al-Karīm ibn Hawāzin Qushayri Lernte bei Al-Hākim
Al-Khatib al-Baghdadi Unterrichtete Al-Hākim
Ibn Hibban Unterrichtete Al-Hākim
Abu Nu`aym Lernte bei Al-Hākim
Al-Daraqutni Lernte bei Al-Hākim, Unterrichtete Al-Hākim
Ibn Manda Unterrichtete Al-Hākim- Al-Qaffāl al-Shāshī Unterrichtete Al-Hākim
Zur Person
Er gilt als einer der bedeutendsten Gelehrten der Hadith (Prophetenüberlieferungen) des 10. und 11. Jahrhunderts und wirkte zugleich als Fiqh (Rechtsgelehrter) und Qādī (islamischer Richter). Ein Hadith (arabisch für „Bericht“ oder „Überlieferung“) ist eine überlieferte Aussage, Handlung oder stillschweigende Billigung des Propheten Mohammed. Die Hadithe gelten im Islam neben dem Koran als wichtigste Rechts- und Glaubensquelle. Die Hadithwissenschaft beschäftigt sich mit der Echtheitsprüfung dieser Überlieferungen: Dabei wird zum einen untersucht, ob die Isnād (Überlieferungskette, d. h. die lückenlose Abfolge der Gewährsmänner vom Propheten bis zum Verfasser) zuverlässig ist, und zum anderen, ob der überlieferte Text inhaltlich glaubwürdig erscheint. Ein Hāfiz (arabisch حافظ, „Bewahrer“) bezeichnet im Kontext der Hadithwissenschaft einen Gelehrten, der eine sehr große Zahl von Hadithen und deren Überlieferer auswendig kennt und beurteilen kann - über die bloße Koranmemorierung hinaus.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0