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Hans Adolf Krebs

Deutschland · Ärzte · Lebte 1900 bis 1981 · im Alter von 81

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Sir Hans Adolf Krebs (* 25. August 1900 in Hildesheim; † 22. November 1981 in Oxford) war ein deutscher, später britischer Mediziner, Internist und Professor für Biochemie.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1981Gestorben22. November 19811975Honorary Doctor of the University of ValenciaAuszeichnung1972Pour le Mérite for Sciences and Arts orderAuszeichnung1969Otto Warburg MedalAuszeichnung1966Honorary Citizen of HildesheimAuszeichnungHonorary Doctor of the University of BordeauxAuszeichnung1963Croonian Medal and LectureAuszeichnung1961Copley MedalAuszeichnung1960Honorary Doctor of the Hebrew University of JerusalemAuszeichnung1956Doctor Honoris Causa from the University of ParisAuszeichnung1954Royal MedalAuszeichnung1953Albert Lasker Award for Basic Medical ResearchAuszeichnungNobel Prize in Physiology or MedicineAuszeichnung1900Geboren25. August 1900

Fotos 8

Auszeichnungen

Honorary Doctor of the University of Valencia1975
Pour le Mérite for Sciences and Arts order1972
Otto Warburg Medal1969
Honorary Citizen of Hildesheim1966
Honorary Doctor of the University of Bordeaux1966
Croonian Medal and Lecture1963
Copley Medal1961
Honorary Doctor of the Hebrew University of Jerusalem1960
Doctor Honoris Causa from the University of Paris1956
Royal Medal1954
Albert Lasker Award for Basic Medical Research1953
Nobel Prize in Physiology or Medicine1953
Honorary Doctorate of the University of Granada
Fellow of the Royal Society
Knight Bachelor

Im Umfeld

Kind: John Krebs, Baron Krebs

Zur Person

Sir Hans Adolf Krebs (* 25. August 1900 in Hildesheim; † 22. November 1981 in Oxford) war ein deutscher, später britischer Mediziner, Internist und Professor für Biochemie. Er war ein Pionier der Erforschung von biochemischen Prozessen in lebenden Zellen und entdeckte drei wichtige Schlüsselzyklen biochemischer Stoffwechselreaktionen. An der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg entdeckte Krebs den so genannten Harnstoffzyklus, eine Reihe chemischer Reaktionen, mit denen im Säugetiergewebe Ammoniak in Harnstoff umgewandelt und ausgeschieden wird. Dieser Stoffwechselzyklus war der erste, der entdeckt wurde. Nach seiner Entlassung als jüdisches Fakultätsmitglied und seiner Vertreibung aus Deutschland 1933 arbeitete Krebs vorübergehend im Arbeitskreis von Frederick Hopkins in Cambridge. Später wirkte er an der University of Sheffield, zunächst als Dozent für Pharmakologie und nach dem Krieg als Professor für Biochemie und Leiter des Medical-Research-Council-Referats für Zellstoffwechsel. Dort untersuchte Krebs den Abbau von Nahrungsmitteln zur Gewinnung von Energie zum Leben im Citratzyklus. Für diese Entdeckung zeichnete ihn das Nobelkomitee 1953 mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin aus. Von 1954 bis zu seiner Pensionierung 1967 lehrte er an der University of Oxford, wo er die Gluconeogenese, einen Stoffwechselweg zur Gewinnung von Glucose aus bestimmten Nicht-Kohlenhydratsubstraten, im Glyoxylatzyklus entdeckte. Die Untersuchungen von Hans Adolf Krebs bereiteten den Weg für die moderne biochemische Forschung und stellten Prinzipien auf, die für das Verständnis der menschlichen Physiologie grundlegend sind. Aus seiner wissenschaftlichen Schule gingen zahlreiche Biochemiker und spätere Professoren wie James Bassham, Arnost Kleinzeller und Hans Leo Kornberg hervor.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Deutschland
Kategorie
Ärzte
Art
Arzt
Status
verstorben
Daten
Lebte 1900 bis 1981 · im Alter von 81

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