Hendrik Holt
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Hendrik Richard Holt (* 29. März 1990 in Haselünne) ist ein deutscher Anlagebetrüger und vorgeblicher ehemaliger Windenergie-Unternehmer. Er war Geschäftsführer der Holt Holding Group, die liquidiert wurde und deren Unternehmensaktivitäten fingiert waren. Unter anderem hatte er die Rechte an frei erfundenen Windpark-Projekten an internationale Energiekonzerne verkauft. Holt wurde im Mai 2022 wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs zu siebeneinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Er war ab dem 17. April 2020 in der JVA Oldenburg inhaftiert. Im März 2023 wurde er zu weiteren acht Monaten Freiheitsstrafe wegen Verleumdung des CDU-Politikers Jens Spahn verurteilt. Im Jahre 2023 verbüßte er seine Strafe in der JVA Berlin-Moabit. Im Jahre 2024 saß er in der JVA Heidering ein. Im April 2025 erhielt er nach eigenen Angaben Hafterleichterungen. Holt ist seit dem 25. August 2026 auf der Flucht, nachdem er aus einem Freigang nicht mehr in die JVA zurückkam. Über das Vermögen von Holt läuft ein Insolvenzverfahren. Die Forderungen der Gläubiger bezifferte der zuständige Insolvenzverwalter Malte Köster mit rund 40 Millionen Euro.
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Quellen
- WikidataHohe Zuverlässigkeitwikidata · wikidata.org
- Hendrik HoltHohe Zuverlässigkeitwikipedia · de.wikipedia.org