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Henri Villat

Frankreich · Akademiker · Lebte 1879 bis 1972 · im Alter von 92

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Henri René Pierre Villat (* 24. Dezember 1879 in Paris; † 19. März 1972) war ein französischer Angewandter Mathematiker, der sich mit theoretischer Strömungslehre befasste. Er kam aus bescheidenen Verhältnissen und verlor mit sechs Jahren seinen Vater. Er ging in Caen zur Schule.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1972Gestorben19. März 19721952Commander of the Legion of HonourAuszeichnung1927Poncelet PrizeAuszeichnung1921Grand Officer of the Military Order of Saint James of the SwordAuszeichnung1917Prix FrancoeurAuszeichnung1879Geboren24. Dezember 1879

Auszeichnungen

Commander of the Legion of Honour1952
Poncelet Prize1927
Grand Officer of the Military Order of Saint James of the Sword1921
Prix Francoeur1917
Commander of the National Order of Merit

Zur Person

Henri René Pierre Villat (* 24. Dezember 1879 in Paris; † 19. März 1972) war ein französischer Angewandter Mathematiker, der sich mit theoretischer Strömungslehre befasste. Er kam aus bescheidenen Verhältnissen und verlor mit sechs Jahren seinen Vater. Er ging in Caen zur Schule. 1899 begann er an der École normale supérieure zu studieren, wobei er sich auf theoretische Mechanik spezialisierte. Er lehrte nach seinem Abschluss an einem Gymnasium in Caen, wurde dann Maître des conférences in Montpellier. Er promovierte 1911 in Montpellier (Sur la résistance des fluides) bei Émile Picard (und Louis Brillouin) und befasste sich nicht nur mit Angewandter Mathematik, sondern auch mit griechischer Philologie (der Anthologia Palatina) und besuchte darin einen Kongress in Athen. 1919 wechselte er an die nunmehr französische Universität Straßburg und 1927 wurde er Professor für Hydrodynamik an der Sorbonne. Er wurde dort Direktor des Instituts für Mechanik und entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit der vom französischen Luftfahrtministerium geförderten Aerodynamik-Forschung (die Albert Caquot ab 1929 koordinierte). Er unterrichtete auch an der École d'Aéronautique und an der Écoles Normales Supérieures de Sèvres, einer Universität für Frauen, an der er nicht nur Mathematik, sondern auch Philosophie lehrte. 1932 wurde er Mitglied der Académie des sciences, deren Präsident er 1948 war. Die Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique nahm ihn 1951 als assoziiertes Mitglied auf. 1920 organisierte er den Internationalen Mathematikerkongress in Straßburg und er war bis zu seinem Tod Herausgeber des Journal de Mathématiques pures et appliquées, das er vor dem Niedergang rettete. Er gab auch das Memorial des Sciences Physique heraus (Gauthier-Villars, ab 1928). 1946 leitete er den 6. Internationalen Kongress für Mechanik in Paris. Zu seinen Doktoranden zählen Jean Leray, Henri Cabannes und der Rumäne Caius Iacob.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Frankreich
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1879 bis 1972 · im Alter von 92

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