212.599 Profile im Ranking

Herman H. Goldstine

Vereinigte Staaten · Akademiker · Lebte 1913 bis 2004 · im Alter von 90

Herman H. Goldstine wird in 15 Sprachen etwa 33 Mal am Tag gelesen.

Ein typischer Tag, 30 Tage bis 18. Juni 2026

Der mittlere Tag der gezählten Tage, damit eine Nachrichtenwoche ihn nicht verschieben kann. Die Linie darunter zeigt die letzten 60 Tage, ein Punkt pro Tag.

Stimmt etwas nicht?
Vergleichen

Herman Heine Goldstine (* 13. September 1913 in Chicago, Illinois; † 16. Juni 2004 in Bryn Mawr) war US-amerikanischer Mathematiker und Informatiker.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2004Gestorben16. Juni 20041983Fellow of the American Academy of Arts and SciencesAuszeichnungNational Medal of ScienceAuszeichnung1979Harry H. Goode Memorial AwardAuszeichnung1969IBM FellowAuszeichnung1913Geboren13. September 1913

Fotos 3

Auszeichnungen

National Medal of Science1983
Fellow of the American Academy of Arts and Sciences1983
Harry H. Goode Memorial Award1979
IBM Fellow1969

Im Umfeld

Ehepartner: Adele Goldstine

Zur Person

Herman Heine Goldstine (* 13. September 1913 in Chicago, Illinois; † 16. Juni 2004 in Bryn Mawr) war US-amerikanischer Mathematiker und Informatiker. Der Sohn deutsch-jüdischer Einwanderer studierte an der University of Chicago Mathematik mit dem Bachelor-Abschluss 1933, dem Master-Abschluss 1934 und der Promotion (Conditions for minimum of a functional) 1936 bei Lawrence Murray Graves (1896-1973). Er unterrichtete kurz an der University of Michigan und ging dann im Zweiten Weltkrieg als Offizier in die Ballistik-Abteilung der US Army, wo er es bis zum Oberstleutnant brachte. Hier begann auch seine Beschäftigung mit elektronischen Rechenmaschinen. Berühmt wurde Goldstine unter anderem durch die Einführung des Flussdiagramms für Computerprogramme. Von 1943 bis 1946 entwickelte er gemeinsam mit J. Presper Eckert und John W. Mauchly an der University of Pennsylvania den Electronical Numerical Integrator and Computer (ENIAC), eine der ersten vollelektronischen Rechenanlagen der Welt. Die Rechenleistung der Anlage lag bei 0,2 ms für eine Addition und bei 2,8 ms für eine einfache Multiplikation. Nach dem Krieg arbeitete er gemeinsam mit John von Neumann am Institute for Advanced Study in Princeton, wo er ab 1946 ständiges Mitglied war und von Neumann in dessen Computer-Projekt assistierte. Sie entwickelten dort die EDVAC (1952), die bereits die Von-Neumann-Architektur realisierte. Danach ging er zu IBM, wo er Manager war und ab 1958 die mathematische Forschung leitete. 1965 wurde er Direktor der Forschung für Datenverarbeitung. Ab 1969 arbeitete er als wissenschaftlicher Berater bei IBM und war IBM Fellow. Goldstine arbeitete vor allem auf dem Gebiet der numerischen Mathematik und schrieb auch eine Geschichte dieses Fachs. Der mathematische Satz von Goldstine ist mit seinem Namen verbunden. Die American Philosophical Society zeichnete ihn 1997 mit ihrer Benjamin Franklin Medal aus. Er war außerdem Mitglied der American Philosophical Society (1979), der American Academy of Arts and Sciences (1983) und der National Academy of Sciences (1974). Von 1941 bis 1964 war er mit Adele Katz verheiratet, einer ehemaligen ENIAC-Programmiererin. In zweiter Ehe war er mit Ellen Watson Goldstine verheiratet. Aus erster Ehe hatte er einen Sohn und eine Tochter.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Vereinigte Staaten
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1913 bis 2004 · im Alter von 90

Fame.am misst Signale öffentlicher Sichtbarkeit. Es misst nicht den Wert eines Menschen, Talent, Moral oder Glaubwürdigkeit.