Herminafried

  • Fame45,3
  • Momentum0,0
  • Wikipedia578
QuellenbasiertAbsteigend
Lebte 450–534, im Alter von 84
  • Wikipedia
    15 Sprachen
    Präsenz über Sprachen hinweg
  • Epoche
    450–534
    Alter 84
Zusammenfassung
Aktualisiert 29.06.2026

Herminafried (auch Hermenefred, Erminafried, Irminfried; * vor 485; † vor 534 in Tolbiacum (heute: Zülpich)) war ein Sohn des thüringischen Königs Bisinus und übernahm um 510 die Herrschaft von seinem Vater. Zwischen 506 und 510 heiratete er Amalaberga, eine Nichte des Ostgotenkönigs Theoderich, der damit sein antifränkisches Bündnissystem in den mitteldeutschen Raum ausweitete. Im gleichen Zeitraum wurde in einem Schreiben Theoderichs an Herminafrid erstmals das Thüringer Königreich erwähnt. Aus der Ehe gingen zwei oder mehrere Kinder hervor: der Sohn Amalafrid und eine Tochter, die mit Audoin, dem Herzog/König der Langobarden, verheiratet war. Ob Herminafried getauft war, lässt sich nicht bestimmen. Seine Frau war auf jeden Fall Arianerin. Ausgrabungsergebnisse legen jedoch nahe, dass zumindest Teile des thüringischen Adels das Christentum (nizänisch oder arianisch) annahmen.

Weitere Details

Epoche & Geografie

No era information yet.
Weitere Details

Vermächtnis

No legacy summary indexed yet.
Hier zu finden

Plattformen

Noch keine Plattformen verknüpft.

In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Absteigend
45,3
Zusammengesetzt aus Suchnachfrage, Erwähnungen, Reichweite und Vernetzung.
Score-Bestandteile
Historisch12,3
Quellenzuverlässigkeit60,0
Vollständigkeit60,0
Globaler Rang
Rang im Land
Rang in der Kategorie
Belege

Quellen