212.599 Profile im Ranking

Noma Hiroshi

Japan · Schriftsteller · Lebte 1915 bis 1991 · im Alter von 75

Noma Hiroshi wird in 11 Sprachen etwa 54 Mal am Tag gelesen.

Ein typischer Tag, 30 Tage bis 20. Juni 2026

Der mittlere Tag der gezählten Tage, damit eine Nachrichtenwoche ihn nicht verschieben kann. Die Linie darunter zeigt die letzten 60 Tage, ein Punkt pro Tag.

Stimmt etwas nicht?
Vergleichen

Noma Hiroshi (japanisch 野間 宏; * 23. Februar 1915 in Kōbe; † 2. Januar 1991 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1991Gestorben2. Januar 19911989Asahi PrizeAuszeichnung1972Lotus Prize for LiteratureAuszeichnung1971Tanizaki PrizeAuszeichnung1952Mainichi Publication Culture AwardAuszeichnung1915Geboren23. Februar 1915

Fotos 1

Auszeichnungen

Asahi Prize1989
Lotus Prize for Literature1972
Tanizaki Prize1971
Mainichi Publication Culture Award1952

Zur Person

Noma Hiroshi (japanisch 野間 宏; * 23. Februar 1915 in Kōbe; † 2. Januar 1991 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Noma Hiroshi, Sohn eines buddhistischen Priesters, begeisterte sich für die französische symbolistische Dichtung, las die Werke von James Joyce, André Gide und Marcel Proust und war Schüler des Dichters Takeuchi Katsutarō, bevor er ab April 1935 an der Universität Kyōto ein Französisch-Studium begann. Nach dem Studium, das er 1938 beendete, arbeitete er am Ōsaka City Welfare Department und kümmerte sich um die Burakumin, also die Unterpriviliierten Japans. Er interessierte sich frühzeitig für die marxistische Ideologie. 1941 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und nahm an Kämpfen in China und auf den Philippinen teil. Nachdem er wegen einer Malariainfektion aus der Armee entlassen worden war, trat er 1944 der Kommunistischen Partei bei, aus der er allerdings später wieder ausgeschlossen wurde. 1946 debütierte er mit dem Roman „Kurai e“ (暗い絵) - „Schwarzes Bild“. Sein bedeutendstes Werk war der Antikriegsroman „Shinkū chitai“ (真空地帯, 1952) - „Zone der Leere“, für den er mit dem Mainichi-Kulturpreis ausgezeichnet wurde. Für den Roman „Seinen no wa“ (青年の環) - „Kreis der Jugendlichen“ erhielt er 1971 den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis. Das ist der Titel einer fünfbändigen Serie von Büchern, die Noma 1947 begann und die insgesamt 8000 Seiten umfasst. In diesem Buch verarbeitet Noma seine Erfahrungen mit den Burakumin und deren Befreiung. Für sein Gesamtwerk erhielt er 1989 den Asahi-Preis.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Japan
Kategorie
Schriftsteller
Art
Schriftsteller / Autor
Status
verstorben
Daten
Lebte 1915 bis 1991 · im Alter von 75

Fame.am misst Signale öffentlicher Sichtbarkeit. Es misst nicht den Wert eines Menschen, Talent, Moral oder Glaubwürdigkeit.