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Horst Szymaniak

Deutschland · Fußballspieler · Lebte 1934 bis 2009 · im Alter von 75

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Horst Szymaniak, genannt „Schimmi“ (* 29. August 1934 in Oer-Erkenschwick; † 9. Oktober 2009 in Melle), war ein deutscher Fußballspieler. Er wurde meist als linker Läufer oder Halbstürmer eingesetzt und galt zu seiner besten Zeit als einer der herausragenden europäischen Mittelfeldspieler.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2009Gestorben9. Oktober 20091967Chicago SpursVereinKansas City SpursVerein1966FC Biel-BienneVerein1964Varese CalcioVerein1964-19651963Inter MilanVerein1963-19641961Catania FCVerein1961-19631959Karlsruher SCVerein1959-19611956Germany men's national association football teamVerein1956-19661955Wuppertaler SVVerein1955-19591952SpVgg ErkenschwickVerein1952-19551934Geboren29. August 1934

Fotos 2

Teams 16

Chicago Spurs1967-1967
Kansas City Spurs1967-1967
FC Biel-Bienne1966-1966
FC Biel-Bienne1966-1967
SC Tasmania 1900 Berlin1965-1966
SC Tasmania 1900 Berlin1965-1965
Varese Calcio1964-1965
Varese Calcio1964-1964
Inter Milan1963-1964
Inter Milan1963-1963
Catania FC1961-1963
Karlsruher SC1959-1961
Germany men's national association football team1956-1966
Germany national football B team1956-1965
Wuppertaler SV1955-1959
SpVgg Erkenschwick1952-1955

Karrierebilanz

StationAppsTore
1967-1967121
1966-1967130
1965-1966291
1965-1965291
1964-1965230
1964-1964230
1963-196460
1963-196360
1961-1963628
1959-1961532
1956-1966432
1955-19599112
1952-19555011

Zur Person

Horst Szymaniak, genannt „Schimmi“ (* 29. August 1934 in Oer-Erkenschwick; † 9. Oktober 2009 in Melle), war ein deutscher Fußballspieler. Er wurde meist als linker Läufer oder Halbstürmer eingesetzt und galt zu seiner besten Zeit als einer der herausragenden europäischen Mittelfeldspieler. Bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres konnte Szymaniak sich von 1957 bis 1961 alljährlich platzieren; seine beste Einstufung war dabei der achte Rang im Jahr 1958, in dem er mit der Nationalelf Weltmeisterschafts-Vierter geworden war. Er verfügte über eine sehr gute Balltechnik, besaß Übersicht und war in der Lage, lange Pässe zielsicher zum Mitspieler zu bringen. Gleichzeitig zeichnete ihn Zweikampfstärke aus, und die Grätsche wurde zu seinem Markenzeichen. Bundestrainer Sepp Herberger urteilte schon frühzeitig, Horst Szymaniak sei „ein erstklassiger Mann [und] ein Instinktfußballer, [der] fühlt, wie ein Spiel läuft“, und verglich ihn wertschätzend mit Andreas Kupfer, dem Außenläufer der legendären „Breslau-Elf“ aus der Vorkriegszeit. Während seiner 15 Jahre dauernden Karriere spielte er in Deutschland, Italien, der Schweiz und den USA in der jeweils höchsten Liga. In 43 A-Länderspielen trug er den Nationaldress und nahm dabei an zwei Weltmeisterschaftsendrunden teil. Er stand mit Weltklassespielern wie Fritz Walter, Franz Beckenbauer, Luis Suárez und Sandro Mazzola in einer Mannschaft, aber außer dem Europapokal der Landesmeister 1963/64 hat er dennoch nie einen nationalen oder internationalen Titel gewinnen können - und bei diesem einzigen Erfolg kam er im Endspiel nicht zum Einsatz. Horst Szymaniak war einer der letzten - und einer der erfolgreichsten - Fußballer aus dem Bergarbeitermilieu in Deutschland, die ihrem Sport auf hohem Niveau nachgingen. Nach Beendigung seiner Karriere verschwand er nahezu in der Anonymität, wurde von ehemaligen Mitspielern und Fußballanhängern an einigen Stätten seines Wirkens aber nie ganz vergessen. Seinen letzten Lebensabschnitt verbrachte er in finanziell äußerst bescheidenen Verhältnissen. Über den Fußball seiner Zeit soll Szymaniak gegenüber dem jungen Franz Beckenbauer, bei der Nationalmannschaft 1965/66 sein Zimmergenosse, geurteilt haben: „Wir sind die letzten Helden des 20. Jahrhunderts; nach uns kommen nur noch Spieler aus Kunststoff.“

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Deutschland
Kategorie
Fußballspieler
Art
Fußballspieler
Status
verstorben
Daten
Lebte 1934 bis 2009 · im Alter von 75

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