Ibn ʿĀbidīn

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Lebte 1784–1836, im Alter von 52Turkey
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    1784–1836
    Alter 52
Zusammenfassung
Aktualisiert 22.07.2026

Ibn ʿĀbidīn, mit vollem Namen Muhammad Amīn ibn ʿUmar Ibn ʿĀbidīn ad-Dimaschqī (arabisch محمد أمين بن عمر ابن عابدين الدمشقي, DMG Muḥammad Amīn b. ʿUmar Ibn ʿĀbidīn ad-Dimašqī; * 1783 in Damaskus; † 1836) war ein muslimischer Gelehrter der hanafitischen Rechtsschule. Ibn Abidin gilt als einer der führenden islamischen Juristen (Fuqaha) in der Periode der Osmanen in Syrien. Er lebte und arbeitete von Damaskus aus. Er gilt als Spezialist für das hanefitische Recht. Ihm wurde für die syrische Provinz der Titel Amin al-Fatwa zugesprochen, was bedeutet, dass er eine der höchsten Instanzen im Bereich der Rechtsfragen wurde. Er verfasste über 50 Bücher, die sich mit dem islamischen Recht (fiqh) befassen. Sein bekanntestes ist das Radd al-Muḥtār ʿalā d-Durr al-Muḫtār. Es gilt bis heute als eine der bedeutendsten Referenzen für das hanafitische Recht. Als vergleichbare Referenzen gelten nur die von Muhammad Aurangzeb in Auftrag gegebene Fatawa-e-Alamgiri (“Fatawa al-Hindiyya”) und das „Ilau’s Sunnan“ von Ashraf Ali Thanwi. Ibn Abidin wurde im Alter von 12 Jahren Hafiz.

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