IM
QuellenbasiertAbsteigend

Ibn Masarra

  • Fame45,7
  • Momentum0,0
  • Wikipedia589
Lebte 883–931, im Alter von 48
AkademikerAkademiker
  • Wikipedia
    15 Sprachen
    Präsenz über Sprachen hinweg
  • Epoche
    883–931
    Alter 48
Zusammenfassung
Aktualisiert 10.08.2026

Abū ʿAbdallāh Muhammad ibn ʿAbdallāh Ibn Masarra al-Dschabalī (arabisch أبو عبد الله محمد بن عبد الله بن مسرة الجبلي, DMG Abū ʿAbdallāh Muḥammad ibn ʿAbdallāh Ibn Masarra al-Ǧabalī, geb. 882 oder 883; gest. 931 in Córdoba) war ein islamischer Mystiker und Philosoph. In mittelalterlichen arabischen Quellen wird er als der erste prominente Theologe von al-Andalus und als bedeutender Asket beschrieben, allerdings hat seine Theologie auch viel Widerspruch hervorgerufen. In der modernen Forschung wurde sein Denken unterschiedlich eingeordnet. Während Ignaz Goldziher Ibn Masarra noch als Vertreter der Muʿtazila deutete, wurde er seit Miguel Asín Palacios als Denker betrachtet, der vor allem unter dem Einfluss ismailitisch-neuplatonischer Lehren stand. Diese Einschätzung festigte sich, nachdem 1972 in der Chester Beatty Library zwei Texte gefunden wurden, die man als Werke Ibn Masarras identifizierte. José Bellver, der in Zweifel gezogen hat, dass diese Texte durch Ibn Masarra verfasst wurden, und ihm zwei andere Texte zuordnet, die bisher als Werke Ibn Hazms betrachtet wurden, sieht in Ibn Masarra dagegen einen rationalistischen Theologen.

Hier zu finden

Plattformen

Noch keine Plattformen verknüpft.

In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Absteigend
45,7
Zusammengesetzt aus Suchnachfrage, Erwähnungen, Reichweite und Vernetzung.
Score-Bestandteile
Historisch12,9
Quellenzuverlässigkeit60,0
Vollständigkeit45,0
Globaler Rang
Rang im Land
Rang in der Kategorie
Belege

Quellen

  • Ibn Masarra
    wikipedia · uz.wikipedia.org
    Geringe Zuverlässigkeit
  • ابن مسرة
    wikipedia · ar.wikipedia.org
    Geringe Zuverlässigkeit
  • Ibn Massarra
    wikipedia · ca.wikipedia.org
    Geringe Zuverlässigkeit