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Igor Wiktorowitsch Tjutin

Russland · Wissenschaftler · Lebte 1940 bis 2026 · im Alter von 85

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Igor Wiktorowitsch Tjutin (russisch Игорь Викторович Тютин, wiss. Transliteration Igor' Viktorovič Tjutin, englische Umschrift Tyutin; * 24. August 1940; † 23. Januar 2026) war ein sowjetischer bzw. russischer theoretischer Physiker, der sich mit Quantenfeldtheorie beschäftigte.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Auszeichnungen

Dannie Heineman Prize for Mathematical Physics2009
Tamm Prize

Zur Person

Igor Wiktorowitsch Tjutin (russisch Игорь Викторович Тютин, wiss. Transliteration Igor' Viktorovič Tjutin, englische Umschrift Tyutin; * 24. August 1940; † 23. Januar 2026) war ein sowjetischer bzw. russischer theoretischer Physiker, der sich mit Quantenfeldtheorie beschäftigte. Tjutin war Professor am Lebedew-Institut in Moskau. Tjutin entwickelte in Russland den BRST-Formalismus, eine Methode zur Quantisierung von Systemen mit Nebenbedingungen wie Eichtheorien, parallel zu Raymond Stora, Alain Rouet und Carlo Becchi in Frankreich um 1975. Das Verfahren ist in der Quantenfeldtheorie von fundamentaler Bedeutung (einschließlich Versuchen zur Konstruktion von Stringfeldtheorien). 2001 erhielt Tjutin den Tamm-Preis. 2009 erhielt er mit Raymond Stora, Alain Rouet und Carlo Becchi den Dannie-Heineman-Preis. Für 2024 wurde Tjutin der Pomerantschuk-Preis zugesprochen.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Russland
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
verstorben
Daten
Lebte 1940 bis 2026 · im Alter von 85

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