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Jaime Torres Bodet

Mexiko · Politiker · Lebte 1902 bis 1974 · im Alter von 72

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Jaime Torres Bodet (* 17. April 1902 in Mexiko-Stadt; † 13. Mai 1974 ebenda) war ein mexikanischer Politiker und zwischen 1948 und 1952 UNESCO-Generaldirektor.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1974Gestorben13. Mai 19741971Belisario Domínguez Medal of HonorAuszeichnung1968Premio Mazatlán de LiteraturaAuszeichnung1966National Prize for Arts and SciencesAuszeichnung1957Doctor Honoris Causa from the University of LyonAuszeichnung1952Grand Cross of the Legion of HonourAuszeichnung1951Doctor Honoris Causa from the University of ParisAuszeichnungHonorary Doctorate from the National Autonomous University of MexicoAuszeichnung, 19511950Honorary Doctor of the University of BordeauxAuszeichnung1902Geboren17. April 1902

Fotos 1

Auszeichnungen

Belisario Domínguez Medal of Honor1971
Premio Mazatlán de Literatura1968
National Prize for Arts and Sciences1966
Doctor Honoris Causa from the University of Lyon1957
Grand Cross of the Legion of Honour1952
Honorary Doctorate from the National Autonomous University of Mexico1951
Doctor Honoris Causa from the University of Paris1951
Honorary Doctor of the University of Bordeaux1950

Zur Person

Jaime Torres Bodet (* 17. April 1902 in Mexiko-Stadt; † 13. Mai 1974 ebenda) war ein mexikanischer Politiker und zwischen 1948 und 1952 UNESCO-Generaldirektor. Der Professor für französische Literatur, Dichter, Schriftsteller und Diplomat war zum Zeitpunkt seiner Wahl auf der 3. UNESCO-Generalkonferenz, 1948 in Beirut Außenminister Mexikos. Sein außergewöhnlicher, auch persönlicher Einsatz als Bildungssekretär der Regierung Mexikos (1943-1946) gegen den Analphabetismus in seinem Lande hatte ihn besonders bekannt gemacht. Für die Ziele der UNESCO hatte er sich seit seiner Teilnahme an der Londoner Gründungskonferenz 1945 engagiert. Besonderes Augenmerk widmete er den grundlegenden Fragestellungen. Gestützt auf seine diplomatischen Erfahrungen und unter Bezugnahme auf die Ziele der 1948 angenommenen Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte bemühte er sich, die Interessen der ökonomisch weniger entwickelten Mitgliedstaaten mit denen der entwickelten Länder in Einklang zu bringen. Auf der 5. Generalkonferenz 1950 in Florenz setzte er sich unter Hinweis auf die Militärhaushalte der Mitgliedstaaten für ein deutliches Haushaltswachstum ein. Die Organisation sollte so ihr Programm als einen effektiven Beitrag zum Weltfrieden einsetzen können. Den Zuspitzungen im Ost-West-Konflikt wollte Bodet durch ein ausbalanciertes Programm entgegenwirken. Als er sich auf der Generalkonferenz 1952 rigorosen Budgetbeschränkungen gegenübersah, trat Bodet von seinem Amt als Generaldirektor zurück. 1952 wurde Bodet in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. 1956 wurde er als auswärtiges Mitglied in die Académie des Beaux-Arts aufgenommen. 1971 wurde er mit der Medalla Belisario Domínguez del Senado de la República ausgezeichnet.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Mexiko
Kategorie
Politiker
Art
Politiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1902 bis 1974 · im Alter von 72

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