Jean-Antoine Houdon
Frankreich · Auf der Karte · Künstler · Lebte 1741 bis 1828 · wurde 87 Jahre alt
Jean-Antoine Houdon (* 20. März 1741 in Versailles; † 15. Juli 1828 in Paris) war ein französischer Bildhauer der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Sein facettenreiches Werk widmet sich sowohl religiösen als auch mythologischen Themen. Neue Maßstäbe setzte er im Fach des plastischen Porträts.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Zur Person
Vielfach replizierte Büsten prominenter Persönlichkeiten in Frankreich, Deutschland, Russland und den Vereinigten Staaten machten ihn einem breiten Publikum bekannt. In ihren individualistischen Physiognomien spiegelt sich der umfassende gesellschaftliche Wandel, der die Jahre der Aufklärung kennzeichnet. Jean-Antoine Houdon prägte die Gesichter einer neuen bürgerlichen Öffentlichkeit. Entsprechend internationaler Auftraggeber-Kreise sind Werke des Künstlers in vielen Sammlungen und an öffentlichen Plätzen in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika zu sehen. Eine konzentrierte Präsentation zeigt das Herzogliche Museum Gotha. Die thüringische Sammlung umfasst insgesamt 22 Objekte, die vornehmlich aus den frühen Schaffensjahren des Bildhauers stammen. Jean-Antoine Houdon war Mitglied im Bund der Freimaurer und gehörte der Philosophenloge Neuf Sœurs in Paris an. Hoch geschätzt, wurde er unter Napoléon zum Chevalier de la Légion d’Honneur (1804) wie zum Chevalier de l’Empire (1809) ernannt.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0